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WM 1994 - Elf Helden, ein Albtraum

D, 2026

WM 1994 - Elf Helden, ein Albtraum
NDR / picture alliance / firo Sportphoto | Jürgen Fromme / Michael Kunkel/Bongarts/Getty Images / IMAGO / WEREK / IMAGO / HJS
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Die Mannschaft

Folgeninhalt
Der Druck auf Berti Vogts wird vor Ort in den USA nicht kleiner. Denn Franz Beckenbauer berichtet für den Sender Premiere von der WM, beobachtet die Leistung der Mannschaft und von Vogts so genau wie kritisch - und er ist bekannt dafür, gegenüber Vogts nicht zimperlich zu sein. Noch kurz vor der WM hatte er ihn öffentlich diskreditiert und u.a. als ,Pfeife' bezeichnet, via BILD Zeitung ließ er sogar verlauten, sich durchaus vorstellen zu können, die Nationalmannschaft wieder zu übernehmen. Beckenbauer hält auch nach wie vor Kontakt zu "seinen Weltmeistern" im Allgemeinen und Lothar Matthäus im Besonderen. Der wiederum, genau wie sein Mentor, auch während der WM einen engen Draht zur BILD Zeitung hat.
Beides schürt weitere Unruhe bei Vogts und in der Mannschaft. Mehr und mehr zerfällt die Nationalelf in drei Gruppen: die alten Weltmeister von 1990 um Kapitän Lothar Matthäus, deren Erfolgshunger vielleicht nicht mehr ganz so groß ist wie vier Jahre zuvor; die jungen Spieler um Stefan Effenberg, die sich unterordnen müssen; und die Spieler aus der ehemaligen DDR, Matthias Sammer und Ulf Kirsten. Insbesondere Matthias Sammer geht es innerhalb der Mannschaft wie damals Millionen Menschen in den neuen Bundesländern: Er fühlt sich fremd im neuen System. Eigentlich der perfekte Leader und Vertreter des Vogtsschen "Wir-Gedankens", macht er dem "alteingesessenen Wessi" und Leitwolf Lothar Matthäus seinen Rang nicht streitig. Rückenstärkung erhält Berti Vogts von Bundeskanzler Helmut Kohl, der das Eröffnungsspiel gegen Bolivien besucht und sich für den Bundestrainer ausspricht. Die deutsche Mannschaft gewinnt pflichtgemäß, ihr Spiel ist jedoch keine Offenbarung - und führt zu weiteren Sticheleien gegen Vogts.
Die Unruhe im Team wird nicht kleiner, die Akzeptanz des Trainers innerhalb der Mannschaft nicht größer. Und Vogts' Teamgedanke wird weiterhin durch die Egoismen einiger Spieler untergraben. Zusätzliche Unruhe kommt auf, als die Frauen einiger Spieler - insbesondere die von Bodo Illgner und Stefan Effenberg - Kontakt zu ihren Männern suchen, und diese das Mannschaftshotel immer wieder verlassen. Immer mehr entgleitet Vogts die Kontrolle über die Mannschaft. Als Stefan Raabs Spottlied "Böörti Böörti Vogts" die deutschen Charts erklimmt, nehmen auch immer mehr Spieler ihren zunehmend verunsicherten Trainer nicht mehr ernst und verlieren den Respekt vor ihm.
(WDR)
Länge: ca. 45 min.
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kompakte Ansicht
  • Fr 19.06., 00:30–01:15 Uhr
    Fr 19.06., 00:30 Uhr
Cast & Crew
Episodenkommentare
Erstausstrahlungen
Deutsche TV-Premiere: Do, 18.06.2026, WDR
Deutsche Streaming-Premiere: 02.06.2026 (ARD Mediathek)
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