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„Die Bundeswehr ist blanker als blank“ – Brigadegeneral a.D. Erich Vad warnt bei "Klartext Deutschland" vor einem sicherheitspolitischen Kurs, der Deutschland aus seiner Sicht immer tiefer in eine gefährliche Eskalation führen könnte. Zwar müsse die Bundeswehr wieder verteidigungsfähig werden, doch der Anspruch, bis 2039 die stärkste konventionelle Armee Europas zu stellen, sei hochriskant und historisch sensibel.
Vad kritisiert vor allem die aus seiner Sicht einseitige Fixierung auf militärische Stärke. Abschreckung sei notwendig, aber ohne Diplomatie, Dialog und Interessenausgleich mit Russland werde Sicherheitspolitik zur Gefahr. Deutschland dürfe sich nicht in einen Krieg hineinziehen lassen, bei dem am Ende vom eigenen Land „nicht viel übrig“ bleibe.
Besonders scharf warnt Vad vor einer eskalierenden Rhetorik deutscher Politiker. Wer mit Waffen tief nach Russland hineinwirken wolle, bringe Deutschland auf eine gefährliche Straße. Sein Urteil: Deutschland brauche militärische Stärke – aber verbunden mit Diplomatie. „Diese zweite Säule findet überhaupt nicht mehr statt“, so Vad.
Auch die Debatte über eine mögliche EU-Mitgliedschaft der Ukraine sieht Vad kritisch. Ein kriegsführendes Land zu schnell in die EU zu holen, könne Europa direkt in den Konflikt hineinziehen. Sein Fazit fällt deutlich aus: Fehlende Diplomatie führe die deutsche Sicherheitspolitik „ins Verderben“.
Vad kritisiert vor allem die aus seiner Sicht einseitige Fixierung auf militärische Stärke. Abschreckung sei notwendig, aber ohne Diplomatie, Dialog und Interessenausgleich mit Russland werde Sicherheitspolitik zur Gefahr. Deutschland dürfe sich nicht in einen Krieg hineinziehen lassen, bei dem am Ende vom eigenen Land „nicht viel übrig“ bleibe.
Besonders scharf warnt Vad vor einer eskalierenden Rhetorik deutscher Politiker. Wer mit Waffen tief nach Russland hineinwirken wolle, bringe Deutschland auf eine gefährliche Straße. Sein Urteil: Deutschland brauche militärische Stärke – aber verbunden mit Diplomatie. „Diese zweite Säule findet überhaupt nicht mehr statt“, so Vad.
Auch die Debatte über eine mögliche EU-Mitgliedschaft der Ukraine sieht Vad kritisch. Ein kriegsführendes Land zu schnell in die EU zu holen, könne Europa direkt in den Konflikt hineinziehen. Sein Fazit fällt deutlich aus: Fehlende Diplomatie führe die deutsche Sicherheitspolitik „ins Verderben“.
(ServusTV)





