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Technik bestimmt das Leben von Christian Bayerlein. Der Informatiker tüftelt, bastelt und entwickelt. Und gestaltet sein Leben als digitaler Entdecker zwischen Kunst, Reisen und Aktivismus. Mit neun Jahren bekommt Christian Bayerlein aus Koblenz einen Computer. Seitdem ist der Informatiker mit spinaler Muskelatrophie digitaler Grenzgänger. Er gibt Seminare über assistive Technologien und stellt digitale Kunst aus. Und er reist mit seinem Hightech-Rollstuhl. Als er als Kind seinen ersten Computer bekam, eröffnete sich für Christian Bayerlein eine neue Welt. Denn von Geburt an sitzt er im Rollstuhl. Die Technik hat ihm neue Möglichkeiten geboten: Informatikstudium, Programmieren, algorithmische Kunst - der 51-jährige Koblenzer ist heute ein digitaler Entdecker. Seine Erfahrungen als Mensch mit Behinderung gibt er auch in Seminaren weiter. An der Universität Koblenz berichtet er Studierenden von seinem Leben mit spinaler Muskelatrophie und über die Entwicklung assistiver Technologien. Christian liebt das Reisen und ist ein geselliger Mensch, der ständig unterwegs ist. Auf dem Forestival in Lahnstein - einem Kunstfestival mitten im Wald - stellt er seine digitale Kunst aus. Diese thematisiert seine eigene Lebensrealität und möchte mit einem Augenzwinkern auf Themen wie Barrierefreiheit aufmerksam machen. Als Tüftler bastelt Christian Bayerlein ständig an Technologien, die sein eigenes Leben verbessern. Bei sich zu Hause nutzt er "Smart Home"-Anwendungen, mit denen er über Sprachsteuerung und sein Smartphone Türen öffnen, technische Geräte bedienen und programmieren kann. Der Film zeigt, wie technologischer Fortschritt Leben immer weiter verbessern kann - vor allem, wenn Menschen mit Behinderung selbst entwickeln.
(ZDF)
Länge: ca. 15 min.






