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"Die Friesenjunkies": Sylvie Meis lässt sich auf prominent besetzte Impro-Dramedy im Ersten ein

von Vera Tidona in News national
(22.09.2026, 14.39 Uhr)
Martin Brambach, David Schütter und Sönke Möhring ebenso dabei
"Die Friesenjunkies" mit Sylvie Meis, Shadi Eck und Lera Abova (v. l.)
ARD Degeto Film/hr/radiobremen/Kleine Brüder GmbH/Ostkreuz/Tobias Kruse

Das Erste lässt sich im November mit  "Die Friesenjunkies" auf ein ungewöhnliches und schräges Serien-Experiment von den Brüdern Oskar und Emil Belton ein, die schon mit  "Die Discounter" und  "Intimate." ihr Talent für unkonventionelle, originelle Comedyserien unter Beweis gestellt haben. In der achtteiligen Impro-Dramedy nehmen etwa Sylvie Meis, Martin Brambach, David Schütter, Sönke Möhring und einige mehr an einer ungewöhnlichen Gruppentherapie in einer Entzugsklinik auf der friesischen Insel Sylt teil.

Wie es den prominenten "Patienten" dabei ergeht, kann man am Freitag, den 13. November, ab 23.50 Uhr mit den ersten vier halbstündigen Episoden, gefolgt von den vier restlichen Episoden am Samstag, den 14. November, ab 23.40 Uhr im Ersten sehen. Bereits vorab ist die komplette Serie ab dem 6. November in der ARD Mediathek abrufbar.

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Und darum geht es: Die luxuriöse, in die Jahre gekommene Entzugsklinik "Isebek" auf Sylt heißt ihre Gäste willkommen. Hier treffen Prominente, Millionäre und ganz normale Menschen aufeinander, die eines gemeinsam haben: Sie wollen ihre Süchte loswerden. Jeder bringt seine Geschichte mit und auch das Klinikpersonal hat seine ganz eigenen Probleme und Konflikte. 

Da wären etwa der hochsensible Falko (Shadi Eck), der gegen seine Cannabissucht kämpft und ein notorischer Lügner ist, die Zwillinge Josef und Otto (Oskar und Emil Belton), die mit ihren Eskapaden für Dauer-Alarm sorgen, die impulsive Holly (Lera Abova) und Cyrus (Arman Kashani), Erbe einer reichen persischen Dynastie, die zusätzliches Chaos in den Klinikalltag bringen. Der alkoholkranke "Buggi" (Martin Brambach) sucht Gesellschaft und der exzentrische Schauspieler Roland Vestergaard (Stephan Luca), die medikamentenabhängige Madison (Sylvie Meis) und die ehemalige Mode-Ikone Gabi (Nicole Heesters) müssen sich ihren Dämonen stellen. Chefärztin Prof. Dr. med. Kowalke (Marie-Lou Sellem) ist Kontrollfreak und der schusselige Psychiater Dr. Mangerius (Peter Kurth) hütet ein Geheimnis. Suchttherapeut Stratlater (David Schütter), Tiefenpsychologin Beiersdorf (Pheline Roggan), Achtsamkeitstherapeut Bornemann (Sönke Möhring) und Psychotherapeutin Jannika (Marie Lina Smyrek) manövrieren durch Krisen und Rückfälle, während die Pflegekräfte Frau Demski (Ute Böhnke) und Emmanuel (Maradona Akkouch) versuchen, die Ordnung aufrechtzuerhalten.

Zur weiteren Besetzung gehören Jogi Kaiser, Marc Hosemann, Fabian Rashagai, Dirk Martens, Gustav Peter Wöhler, Uwe Rohde und Katy Karrenbauer.

Sylvie Meis, die im Fernsehen bislang als Moderatorin diverser Unterhaltungsshows bekannt ist, hat sich bereitwillig auf das ungewöhnliche Experiment eingelassen: Die Rolle der Madison gibt mir die Möglichkeit, eine Facette zu zeigen, die das Publikum so noch nicht kennt. Aber genau solche Herausforderungen liebe ich: Raus aus der Komfortzone, etwas Neues ausprobieren und sich selbst dabei vielleicht ein bisschen überraschen.

Am Ende hat keiner Lust, Geschichten von Menschen zu hören, bei denen alles glattläuft, so die Brüder Belton. Menschen, die in eine Suchtklinik gehen, machen eine harte Zeit durch und stoßen an ihre Grenzen. Es gibt also viel Konfliktpotenzial - und das ist natürlich immer gut für einen Stoff.

"Die Friesenjunkies" ist eine Produktion von Emil und Oskar Belton mit ihrem Studio Kleine Brüder GmbH im Auftrag von ARD Degeto Film, Radio Bremen und hr für die ARD. Noch vor der TV-Premiere im November feiert die Impro-Dramedy am 25. September beim FilmFest Hamburg Deutschlandpremiere und eröffnet die Sektion "Televisionen". Die Serie ist zudem im Wettbewerb um den Hamburg Producers Award "Deutsche Serien" vertreten.



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