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28

8.000 Meilen bis Alaska

D, 2012

8.000 Meilen bis Alaska
Das Erste
  • 28 Fans
  • Serienwertung0 29615noch keine Wertungeigene: –

8.000 Meilen bis Alaska Episodenguide

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  • 1.01Von Maine nach North Dakota
    Von Neuenglands felsiger Atlantikküste westwärts durch den Kontinent bis zum Pazifik, und dann nach Norden bis zum Eismeer: Der langjährige USA-Korrespondent Klaus Scherer reiste einen Winter lang auf der nördlichsten Route seines Berichtsgebietes. Im ersten Teil der Reportage begleitet er eine Hummerfischerin vor Maines Insel Monhegan, die sowohl der Abwanderung als auch dem rauen Wetter trotzt. Er besucht Farmer im romantischen Vermont, die Amerikas Trend zurück zum Kleinbetrieb anführen. Das NDR Team ist per Schiff, Hubschrauber sowie, z. B. an den Großen Seen, sogar auf Schneeschuhen unterwegs und liefert für diesen Film eindrucksvolle Bilder von den Großlandschaften des Kontinents und von den Menschen, die dort oft sehr eigene Lebenswege gehen. Am Ende der ersten Reiseetappe trifft Klaus Scherer Rancher in North Dakota, die mit einem befreundeten Sioux die letzte Herde von Indianer-Pferden hüten. Grimme-Preisträger Scherer meint, "selbst nach Jahren als USA-Berichterstatter faszinieren mich die Vielfalt und Schönheit der Natur und der aufreibende Alltag ihrer Bewohner immer wieder. "Solche Reisen lehren uns: Man muss die Hauptstadt Washington verlassen, um das Land besser zu verstehen." Frostiges Ziel der Trans-Amerika-Reise wird die Doppelinsel Diomedes im Fadenkreuz von Datumsgrenze und Polarkreis sein, die teils in Alaska und teils in Russland liegt. "Aufregender war es nur im Hubschrauber unter den Niagarafällen", bilanziert Scherer, der im ersten Filmteil an der Seite eines Rettungspiloten spektakulär die Felsenschlucht durchfliegt.
    NDR, 26.10.2012
  • 2.02Von Montana zum Eismeer
    Nur noch ein paar Inuit-Familien leben auf Amerikas Außenposten im Eismeer, der Felseninsel Klein-Diomedes, nahe der Datumsgrenze und in Sichtweite Russlands. Sie zeigen dem dorthin gereisten ARD-Reporter Klaus Scherer, wie sie hier selbst noch bei minus 50 Grad Alaska-Krebse fangen und seit Generationen im Einklang mit der rauen Natur überleben. Doch sie klagen auch über die Teilung ihrer Heimat, seit Russland das Dorf auf der Schwesterinsel Groß-Diomedes geräumt habe. Nach Tausenden von Kilometern Anreise quer durch den amerikanischen Kontinent ist das NDR-Team zunächst auf der historischen Great Northern Railway durch die Rocky Mountains unterwegs und quartiert sich in einem Hotel ein, das Eisenbahnwaggons zu Zimmern umgebaut hat. Zudem besucht Klaus Scherer ein Bootsbauer-College an der Pazifikküste im Bundesstaat Washington. In Alaska trifft er auf Ranger, die verwaiste Grizzlybären aufziehen, und auf ein Aussteiger-Paar aus West Virginia, das gerade eine alte Wohnform wiederentdeckt: die Jurte. Am Ende hält ein Schneesturm Scherers Team tagelang zwischen der Goldgräberstadt Nome und den Diomedes-Inseln gefangen, bis endlich der Wind abflaut und die nächste Landepiste auf der Eisdecke wieder vom Schnee befreit ist. Das geschieht gerade noch rechtzeitig, bevor das Frühlings-Tauwetter Landungen unmöglich macht. Klaus Scherer blickt zurück: "Als Deutsche kommt uns der Satz bekannt vor, dass der Eiserne Vorhang nicht für immer die Heimat von Menschen teilen sollte." Als Reisender auf Diomedes bekommt man bald den Eindruck, dass die Geschichte dabei diesen Ort vergessen hat.
    NDR, 29.10.2012