Die biblische Geschichte von Sodom gilt als spektakuläre Lektion für das Laster der Verworfenheit. Im heutigen Jordanien sind Archäologen auf Tell el-Hammam gestoßen, eine einst blühende Stadt aus der Bronzezeit, von der sie glauben, sie könnte Sodom gewesen sein.
Zwischen 250 und 900 nach Christus erlebt die Maya-Kultur in Mittelamerika ihre Blütezeit. Sie erschafft gigantische Pyramiden und einige der spektakulärsten Städte der Geschichte – darunter Tikal und Chichen Itza im heutigen Guatemala und Mexiko.
Die Ilias erzählt, wie Helena, die Königin von Sparta, vom trojanischen Prinzen Paris entführt wird. Daraufhin bricht ein griechisches Heer auf, um die Entführte zurückzuholen. Helike ist eine der Städte auf der Peloponnes, die Truppen für diesen Feldzug stellen.
Das Doggerland, das in der heutigen Nordsee liegt, war eine Art steinzeitliches Paradies. Jäger und Sammler fanden dort alles, was sie zum Überleben brauchten. Neben Jagdbeute wie Mammuts und Rotwild gehören dazu auch Ressourcen wie Feuerstein und Holz.
Das akkadische Reich ist ab 2.334 vor Christus das erste Imperium der Geschichte. Unter seiner Herrschaft blüht Mesopotamien auf und erlebt eine Ära großen Wohlstands. Eine lange Dürre führt zu seinem Zusammenbruch. Die unterworfenen Stadtstaaten ergreifen ihre Chance und lehnen sich auf.
Die Menschheitsgeschichte hat den Untergang vieler Kulturen erlebt. Unerwartete Katastrophen haben selbst große Zivilisationen zu Fall gebracht. Heute bleiben von ihnen oft nur noch Ruinen oder seltene Artefakte.
Im östlichen Mittelmeer entstehen in der Bronzezeit einige der größten Kulturen der Weltgeschichte. Archäologische Befunde deuten auf Einfälle vom Meer durch Plünderer hin, die "Seevölker" genannt wurden, und ganze Städte dem Erdboden gleichmachten. Kleine Tontäfelchen mit Keilschrift bringen die Archäologen auf die Spur der Seevölker.