Die Jailla fahren im Golf von Bengalen im Süden Bangladeschs seit über 500 Jahren zur See, um Fischfang zu betreiben. Der Zugang zum Meer ist für sie von existenzieller Bedeutung.
Madagaskar: Die Sakalava - Das Ziel fest vor Augen
Der lokale Segelschiffstyp Dau existiert bereits seit dem 16. Jahrhundert. Die Boote sind sehr spartanisch und während der mehrtägigen Reisen geschieht alles an Deck. Transportiert werden mit ihnen Menschen, Tiere und Waren.
Die Jailla fahren im Golf von Bengalen im Süden Bangladeschs seit über 500 Jahren zur See, um Fischfang zu betreiben. Der Zugang zum Meer ist für sie von existenzieller Bedeutung.
Die sogenannten Mondboote haben ihre spezifische Form, um dem Ponchodau trotzen können, einem Riegel von fünf starken Wellen, die es äußerst schwierig machen, aufs offene Meer zu gelangen.
Um die Wellenmauer zu durchbrechen, haben die Vorfahren der Jailla ein abgerundetes Boot in Form einer Mondsichel geschaffen, das sich bis zu 45 Grad erheben kann und über zwei Tonnen schwer ist. Die Fahrt aufs Meer kann sehr hart und gefährlich werden.
Das Volk der Kumzaren hat sich in dem Dorf Kumzar angesiedelt, das ausschließlich über den Seeweg zu erreichen ist. Es liegt in einer der fjordähnlichen Buchten, die „khwars“ heißen, vor der Halbinsel Musandam nördlich des Sultanats Oman.
Aufgrund der schwelenden bewaffneten Konflikte musste das Dschungelvolk der Embera ans Meeresufer übersiedeln, in ein für sie völlig unbekanntes Milieu.
Die traditionellen Boote der Kumzaren heißen Baatil. Die eleganten Holzboote sind das Überbleibsel einer jahrtausendealten, mündlich überlieferten Kultur.
Salomoninseln: Die Langa-Langa - Schöpfer von Koralleninseln
Eine der künstlich geschaffenen Inseln des Langa-Langa-Volks in der gleichnamigen Lagune. Sie bauen die Inseln per Handarbeit, indem sie unzählige Fels- und Korallenbrocken aufeinander schichten, die sie dafür aus dem Riff vom Grund der Lagune brechen.
Die Gesichter der jungen Mädchen werden als Huldigung an die Meeresgöttin bemalt. Anschließend tanzen die Apalaanchi, um die Götter gnädig zu stimmen und Regen herbeizurufen.
Madagaskar: Die Sakalava - Das Ziel fest vor Augen
Die Seemänner der Sakalava bewahren uraltes Wissen und Können. Sie beherrschen die Inselkette Radama vor der Westküste Madagaskars seit Jahrhunderten. Hier liefern sie gerade eine Bestellung aus.
Madagaskar: Die Sakalava - Das Ziel fest vor Augen
Der lokale Segelschiffstyp Dau existiert bereits seit dem 16. Jahrhundert. Die Boote sind sehr spartanisch und während der mehrtägigen Reisen geschieht alles an Deck. Transportiert werden mit ihnen Menschen, Tiere und Waren.