Kerstin Held: Pflegemutter und Inklusionsaktivistin
Kerstin Held ist Pflegemutter von vier Pflegekindern mit Behinderung. Jonathan ist der Jüngste. Der kleine Junge braucht Intensivpflege. Er erstickte kurz nach der Geburt, musste wiederbelebt werden. Jonathan wird beatmet, künstlich ernährt und ist fast blind. Held ist davon überzeugt, dass sich ein gutes familiäres Umfeld nachhaltig positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt.
Sonntag ist Familientag bei Familie Lichtenberg, da wird immer gemeinsam etwas unternommen. Der 11jährige Kian sitzt im Rollstuhl. Heute geht es in die Ski-Halle im nordrheinwestfälischen Neuss. Können alle gemeinsam Spaß haben oder werden Kinder mit Behinderung ausgeschlossen?
Unter der Aufsicht von Sozialpädagogen wird Pordziks Elternschaft begleitet. Es wird geschaut, wie gut der Vater für seine Kinder sorgen kann. Das Unterstützungsangebot „begleitete Elternschaft“ ist in Deutschland noch immer nicht flächendeckend gewährleistet, das Recht auf Familie ist damit plötzlich vom Wohnort abhängig.
Das Recht auf Familie haben Menschen mit Behinderung häufig nur auf dem Papier. Sie müssen sich rechtfertigen. Behinderten Eltern – wie Lukas Pordzik – wird mit Vorurteilen begegnet.
Philipp Fuchs (r.), Simon Roehlen (v. l.) und Jeannine Karl (m.) vom Social Media Team Hephata produzieren für das Kooperationsprojekt zwischen Hephata und Borussia Mönchengladbach ein Video. Philipp Fuchs (r.) ist gerne vor der Kamera für das Social Media Team Hephata.
Um trotz Corona etwas ?Weihnachtsstimmung in die ?Postsiedlung zu bringen, ?haben sich die Mitglieder vom ?Verein ?Zusammen in der ?Postsiedlung? etwas ganz ?Besonderes ausgedacht.?
Nach einem Urlaub auf Lanzarote steht für die querschnittsgelähmte Christiane Göldner fest: hierhin will sie mit ihrer Familie auswandern. Die Potsdamerin hat sich mit Mann und zwei Kindern eine neue Existenz aufgebaut. Sie bietet für Touristen Touren auf der Insel an.