In Spanien werden jährlich rund 40 000 Autos gestohlen. Viele davon landen in Afrika. Deshalb nehmen Zollfahnder im Hafen von Barcelona ein verdächtiges Vehikel unter die Lupe, dass mit der Fähre nach Marokko verschifft werden soll. Der Fahrer des Wagens hat einen mauretanischen Pass, aber sein Führerschein ist möglicherweise gefälscht. Am Flughafen Madrid-Barajas ziehen aufmerksame Grenzschützer der Guardia Civil unterdessen drei mit Betäubungsmitteln gefüllte Rucksäcke aus dem Verkehr. Das ungestreckte Kokain hat einen Marktwert von über 700 000 Euro.
Der Inhalt eines Koffers weckt am Flughafen in Barcelona begründetes Misstrauen. Als Zöllner:innen das Gepäckstück öffnen, verschlägt es den spanischen Grenzschützer:innen für einen kurzen Moment die Sprache. Die Beamtinnen und Beamten finden in Plastikbehältern und Strümpfen 76 Schildkröten. Dem Schmuggler drohen für Tierquälerei und für den Handel mit geschützten Arten jeweils bis zu drei Jahre Haft. Und in La Línea de la Concepción untersucht die Guardia Civil einen verdächtigen Pkw. Dabei kommen Tabakwaren im Wert von 9000 Euro zum Vorschein.
Hektik am Grenzposten von Melilla: Mehrere Männer haben es geschafft, im Schutz der Dunkelheit über den Stacheldrahtzaun zu klettern! Die Beamten der Guardia Civil nehmen sofort die Verfolgung auf, denn bei illegalen Grenzübertritten verstehen sie überhaupt keinen Spaß. Dank dem schnellen Zugriff gelingt es den Zöllnern wenig später die Männer zu stellen. Am Flughafen Madrid-Barajas holen die Zollbeamten unterdessen einen Passagier aus dem Flugzeug, der in seinem Koffer über 55.000 Euro nach China schmuggeln wollte. Der Verdacht: Geldwäsche!
Die Mitarbeiter der spanischen Steuer- und Zollbehörde haben von ihren europäischen Kollegen einen Tipp erhalten: Die Beamten sind am Flughafen Madrid-Barajas einem Staatsbürger aus Moldawien auf der Spur, der möglicherweise illegale Waren ins Land schmuggelt. Am Gepäckband hat es der Verdächtige sehr eilig, dort nehmen die Fahnder die Verfolgung auf. In einem Koffer aus der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba spüren die Grenzschützer zudem 3200 Gramm Heroin auf. Ein Kilo der gefährlichen Droge bringt auf dem Schwarzmarkt bis zu 27 000 Euro ein.
Vom Kleinkraftrad bis zum Lieferwagen: An der Grenze zwischen Spanien und Gibraltar werden Fahrzeuge in den Kontrollbereich gewunken. In dieser Folge kommt dort ein Brecheisen zum Einsatz, denn im Kofferraum eines Pkws haben Zollbeamte einen doppelten Boden entdeckt. In Algeciras durchleuchtet die Guardia Civil unterdessen mit einem mobilen Röntgenscanner einen mit Baumstämmen beladenen Container aus Ecuador. Bei ihren Nachforschungen stoßen die Einsatzkräfte auf 800 Kilo Kokain mit einem Schwarzmarktwert von mindestens 108 Millionen Euro.
Grenzbeamte in Zivil haben am Flughafen Madrid-Barajas eine Frau im Visier, die von Moskau aus über Frankfurt nach Spanien geflogen ist. Die Passagierin verhält sich auffällig und auf dem Bildschirm des Scanners bei der Gepäckkontrolle bestätigt sich der Verdacht. Die rechteckigen Formen im Koffer lassen darauf schließen, dass die Dame illegal Zigaretten ins Land schmuggeln will. In Barcelona droht derweil dem Fahrer eines Lieferwagens Ungemach. Der Mann hat Teile seiner Ladung nicht beim Zoll deklariert und muss deshalb mit einer Anzeige rechnen.