Nadia Cleitman trifft Jean-Jacques Cleyet-Merle, Leiter des Nationalmuseums für Frühgeschichte in Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil, vor der Höhle von Font-de-Gaume.
Durch die wissenschaftliche Untersuchung der Knochen soll die Todesursache der fränkischen Krieger rekonstruiert werden (Anatomielabor der Medizinischen Fakultät in Besançon)
Bedeutender Fund im Prähistorischen Museum von Nemours: ein Einbaum, der vor ca. 30 Jahren etwa 40 Kilometer von der Stadt entdeckt wurde und aus der Zeit um 7.500 v.Chr. stammt.
In Croix-Moligneaux arbeiten Archäologen derzeit an einem außergewöhnlichen Fund aus der Zeit der Neandertaler: dem Stoßzahn eines Mammuths, der praktisch vollständig erhalten ist.
Isabelle Crèvecoeur vom "Laboratoire d?anthropologie" der Universität Bordeaux erklärt die unterschiedlichen Schädelstrukturen von Neandertaler und Homo sapiens.
Das Mittelalter gilt als Blütezeit der monumentalen Baukunst. In dieser Epoche entstand auch die Kathedrale von Bourges (hier der Dachstuhl), ein gotisches Meisterwerk aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Mehrere Skelette aus einer Gruppe von Gräbern, die auf dem Ausgrabungsfeld von Noisy-le-Grand gefunden wurden. Die Gräber wurden auf den Beginn des 6. Jahrhunderts datiert.
Auf der Ausgrabungsstätte im elsässischen Sarrewerden zeigt Archäologe Clément Feliu Nadia Cleitman einen Fund von Amphorenscherben, der die Vorliebe der Gallier für Wein belegen.
In einem Zwischenlager zeigt Laurent Olivier, Konservator für Kulturgut, Abteilung für die Eisenzeit, Nationales Französisches Archäologiemuseum, Nadia Cleitman ein ganz extravagantes Detail eines Streitwagens.
Das Château de Caen, das von Wilhelm dem Eroberer erbaut wurde, ist eines der größten Schlösser Europas. Im Mittelalter fanden hier ranghohe diplomatische Treffen, Festlichkeiten und Bankette statt.
In den unteren Schichten dieser freigelegten Stufen auf der Ausgrabungsstätte in Etricourt-Manencourt haben Archäologen Hunderte von bearbeiteten Steinen aus der Zeit der Neandertaler gefunden.
Unweit von Dieue-sur-Meuse legten Archäologen die Reste eines Gehöfts frei, auf dem zwischen dem 6. und 10. Jahrhundert durchgängig Landwirtschaft betrieben wurde.
In Saint Martin de Bruch wird seit den 60er Jahren eine riesige Gräberstadt ausgegraben: Der Friedhof wurde vom 5. bis 8. Jahrhundert genutzt und umfasst mehr als 30 Sarkophage.
Ein bewegender Moment: Erstmals nach 1.500 Jahren wird dieser Sarkophag von Anthropologin Isabelle Cartron (re.) und Anthropologin und Biologin Dominique Castex (li.) geöffnet.
Im Forschungslabor und Restaurationszentrum des Louvre untersuchen Frühmittelalterexperte Patrick Périn (li.) und Forschungsingenieur Thomas Calligaro (re.) eine Gewandnadel aus einem fränkischen Sarkophag.
Dieses aus Rentiergeweih geschnitzte Objekt wurde in der Höhle von Mas-d?Azil gefunden. Es entstand 17.000 vor unserer Zeit und befindet sich heute im Staatlichen Archäologiemuseum von Saint-Germain-en-Laye.
Neben den Überresten der gallischen Krieger wurden in Ribemont-sur-Ancre auch Pferdeknochen gefunden - wie Chirurg und Wissenschaftler Jannick Ricard Nadia Cleitman erklärt. Ein Indiz dafür, dass die Gallier Reiter waren?
Tierische Knochen, in diesem Fall Zahnreihen von Schweinen, die auf einer Ausgrabungsstätte in der Nähe von Dijon gefunden wurden, sind Beweis dafür, dass die Gallier Fleischliebhaber waren.
Im Anthropologie-Saal des Instituts für Humanpaläontologie in Paris trifft Journalistin Nadia Cleitman auf Marylène Patou-Mathis und lässt sich von ihr die Gründe für das Aussterben des Neandertalers erklären.
Neben den Überresten der gallischen Krieger wurden in Ribemont-sur-Ancre auch Pferdeknochen gefunden - wie Chirurg und Wissenschaftler Jannick Ricard Nadia Cleitman erklärt. Ein Indiz dafür, dass die Gallier Reiter waren?
Im Museum Saint-Remi in Reims zeigt Archäologin Marie-Cécile Truc (re.) Nadia Cleitman (li.) das nachgebildete Schwert eines fränkischen Kriegers - in seiner Lederscheide mit einem prachtvollen silbernen Ortband.
Arian Ziliox, Spezialist für experimentelle Archäologie, ist bekannt für seine originalgetreuen Nachbildungen fränkischer Kostüme: So wie er hätte ein fränkischer Krieger vor 1.500 Jahre aussehen können.
Auf der Ausgrabungsstätte der Inrap (Institut national de recherches archéologiques préventives) in der Nähe von Nîmes wurden zahlreiche Mini-Feuersteine aus der Steinzeit gefunden.
Jean-Marc Gillet (li.), Spezialist für historisches Schmieden, und Yves Le Brechennec (re.), Archäologe, wollen einen Ortband schmieden, den Beschlag für eine Schwertscheide - und das mit den damaligen Werkzeugen der Gallier.