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79

Drei Farben Grün

D, 2012

  • 79 Fans
  • Serienwertung0 19968noch keine Wertungeigene: –

Drei Farben Grün Episodenguide

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  • Zeichenerklärung: S StaffelE Episode Stream im TV

Dokumentation in 3 Teilen

  • 1.01Das raue Irland
    Irland - ein atemberaubendes Land. Kaum eine Region in Europa ist den Naturgewalten so sehr ausgesetzt wie die Grüne Insel. Eine Trutzburg gegen Wind und Wetter im Atlantik. Doch die Insel, die auf den ersten Blick so lebensfeindlich wirkt, hat eine wahrhafte Wunderwelt hervorgebracht. Ob Algenköchin oder Torfstecher, ob arktische Vögel oder blühende Flora - die dreiteilige Reihe erzählt vom kontrastreichen und wechselhaften Leben am Rande des Atlantiks, gibt Einblicke in das raue, das fruchtbare und das sanfte Irland. Brandung, Gischt und Steilküste, viel Regen und Sturm. Die raue Seite Irlands ist wohl die bekannteste, doch nur auf den zweiten Blick lassen sich die vielfältigen Überlebenskünstler entdecken. Eine spezielle Schafrasse kann selbst in den kargen Bergen Donegals den nassen Winter überstehen, arktische Vögel bauen in den Steilküsten abenteuerliche Nester, und die graue Karstlandschaft des Burren überrascht mit einer blühenden Flora. Und auch kulinarisch gibt es Erstaunliches: An der Nordwestküste Irlands hat sich eine gelernte Ärztin, Prannie Rhatigan, auf das Kochen mit Meeresalgen spezialisiert. Ihr Kochbuch ist auf der Insel ein Bestseller, und immer mehr Iren entdecken das vergessene, glibberige Gemüse als gesunde und günstige Zutat für ihre Küche.
    arte, 16.12.2013
  • 2.02Das fruchtbare Irland
    Irland - ein atemberaubendes Land. Kaum eine Region in Europa ist den Naturgewalten so sehr ausgesetzt wie die Grüne Insel. Eine Trutzburg gegen Wind und Wetter im Atlantik. Doch die Insel, die auf den ersten Blick so lebensfeindlich wirkt, hat eine wahrhafte Wunderwelt hervorgebracht. Ob Algenköchin oder Torfstecher, ob arktische Vögel oder blühende Flora - die dreiteilige Reihe erzählt vom kontrastreichen und wechselhaften Leben am Rande des Atlantiks, gibt Einblicke in das raue, das fruchtbare und das sanfte Irland. Der zweite Teil der Reihe zeigt die Fruchtbarkeit der Insel: Viel Sonne und noch mehr Regen, ein gesunder Boden und der warme Golfstrom machen es möglich - Irland ist ein botanisches Paradies. Für die Engländer, die das Land jahrhundertelang beherrschten, war die Insel so etwas wie ihr Vorgarten und Experimentierfeld. Viele exotische Pflanzen aus den Kolonien des Empires wurden nach Irland geschifft, sodass es noch heute unzählige Gärten mit Blumen und Bäumen gibt, die sonst nur in tropischen oder subtropischen Gefilden gedeihen. Dank des milden Klimas können auch die berühmten irischen Kühe fast das ganze Jahr über auf der freien Weide grasen. Das sorgt für eine besonders aromatische Milch. Das Ehepaar Tom und Giana Ferguson hat diesen Vorteil erkannt und stellt aus der guten Milch auf traditionelle Art einen Weichkäse her, der inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde. Der Brandungsangler Kevin Brain freut sich über den großen Fischreichtum in der Irischen See. Gut 80 Arten tummeln sich hier, sogar Warmwasserfische aus dem Mittelmeer. Der ganze kulinarische Reichtum Irlands lässt sich hervorragend auf dem English Market in Cork bestaunen, einer historischen Markthalle voller irischer Produkte.
    arte, 17.12.2013
  • 3.03Das sanfte Irland
    Gewundene Flüsse, wildromantische Seen, verlassene Klöster und sanfte Weiten. Die irischen Midlands haben ihren ganz eigenen Charme. Wo früher Schleppkähne das weitverzweigte Kanalsystem durchkreuzten, schippern heute Freizeitkapitäne auf ihren Hausbooten durch die weite Landschaft. Am Ufer des Shannons lassen sich dabei seltene Vögel beobachten und verfallene Klosterruinen bestaunen. Einst waren die Midlands das geistige und kulturelle Zentrum Irlands. Heute hat sich in den zahlreichen Ruinen eine der wenigen Säugetierarten eingenistet: die Fledermaus. Conor Kelleher erforscht die verschiedenen Spezies und geht in den Gemäuern einer alten Abtei auf Fledermausjagd. Mystische Orte, heilige Quellen und Zeugnisse keltischen Geisterglaubens finden sich vor allem in der sanften Hügellandschaft im Landesinneren. Allgegenwärtig sind hier auch die berühmten irischen Pferde. Kein anderes europäisches Land hat mehr Pferde pro Einwohner als Irland. Einmal im Jahr findet in der kleinen Stadt Ballinasloe die älteste Pferdemesse unter freiem Himmel statt. Miley Cash ist Großhändler und so etwas wie der Pate des Pferdemarktes: Über 80 Tiere kauft der 70-Jährige an dem Wochenende, die meisten verkauft er direkt weiter an Kunden in England und Frankreich. Außerdem: In einem renaturierten Hochmoor, den Lough Boora Parklands, ist ein einzigartiges Biotop entstanden, das den Kiebitz, den irischen Hasen und viele fleischfressende Pflanzen beherbergt.
    arte, 18.12.2013