Die 27-jährige Bernoush, selbst Ex-Junkie und frühere Prostituierte, Mutter von drei Kindern verschiedener Väter – hat beschlossen, der Elendsspirale ein Ende zu setzen.
Die junge Frau und der junge Mann hatten nach dem Studium keine Lust auf einen langweiligen und schlecht bezahlten Job als Ingenieure, Beamte oder Lehrer.
Kawoosi stellt sein Talent während der alljährlich in seinem Viertel im Westen von Teheran abgehaltenen schiitischen Trauer- und Bußrituale unter Beweis. Sie dauern zehn Tage und enden mit dem Aschura-Fest.
Ghaem ist kein echter Einsiedler, sondern eher ein Weiser: ein Utopist in Symbiose mit der Natur, die hier so unwirtlich und karg ist, dass niemand auf die Idee kommen würde, Besitzansprüche zu erheben.
Da Zekra und Farzad nach dem Studium keine Lust auf einen langweiligen und schlecht bezahlten Job hatten, haben sie ihr eigenes Kleinunternehmen gegründet – allerdings ohne offizielle Lizenz.