"Lebensraum", "Wiener Zentralfriedhof." "In Wien musst erst sterben, damit sie dich hochleben lassen. Aber dann lebst lang." Ein Spaziergang auf dem Wiener Zentralfriedhof offenbart den Wahrheitsgehalt des legendären Ausspruchs von Falco. Ehrengräber, Gruftanlagen und so manche extravaganten Bestattungswünsche zeugen heute am größten der Wiener Friedhöfe vom Leben und Sterben außergewöhnlicher Persönlichkeiten. Ganz nebenbei ist die Grabanlage aber auch zu einem der beliebtesten Touristenziele, sowie viel frequentiertes Naherholungsgebiet geworden. Nirgendwo sonst in der Stadt liegen Totenruhe und Lebensraum so nah beieinander.
"Lebensraum", "Grinzing." Grinzing - ein Ort des Weins, der Idylle und des Wiener Schmähs. Als einer der schönsten Stadtteile Wien's im 19.Bezirk, beherbergt er etliche Heurigen, die eine lange Tradition pflegen. Mit einer Fläche von 613,52 ha ist Grinzing der größte Bezirksteil Döblings im Nordwesten Wiens und wurde erstmals im Jahre 1114 als "Grinzigan" urkundlich erwähnt. In der ORF III Neuproduktion werden anhand ausgewählter Heurigen und interessanter Persönlichkeiten, Anekdoten aus dem 19. Bezirk zum Vorschein kommen. Davor wird aber noch in die Geschichte zurückgeblickt, die einiges zu bieten hat.
"Geschichten aus dem Joglland", Peter Rosegger hat es liebevoll beschrieben, und Kaiserin Maria Theresia soll der einzigartigen Landschaft am Fuße des Hochwechsels in der nördlichen Oststeiermark den Namen gegeben haben: das Joglland. Die Dokumentation erzählt Geschichten von Menschen, die in dieser Region im Norden der Oststeiermark leben, arbeiten, feiern, trauen und genießen - kurz - dem Joglland verbunden sind. Heute setzen 17 Gemeinden (u.a. Wenigzell, St.Jakob im Walde, Rettenegg, Birkfeld), die sich zum Verein der "Kraftspendedörfer im Joglland" zusammengeschlossen haben, auf den sanften Tourismus.
Stad is wordn - Weihnachten mit den St. Florianer Sängerknaben
ORF-Redakteur Günther Hartl und Kameramann Lukas Kronsteiner bei den Dreharbeiten mit dem Männerensemble der St. Florianer Sängerknaben für „Erlebnis Österreich“.
Habsburgs Ringstraßenbarone - Die ungarischen Seidenhändler
Salondame. Die Gemahlinnen der Ringstraßenbarone glänzten als Salondamen und bereicherten - nach dem Vorbild des alten Adels - das gesellschaftliche Leben in der Residenzstadt. Für die oft jüdischen Frauen eine zunächst ungewohnte Rolle, in der sie schnell brillierten.