"Lebensraum", "Strombäder." Über eine Länge von mehr als 350 Kilometern zieht sich die Donau durch Österreich und lädt mit ihren unzähligen Buchten, Auen und Stränden zum Baden und Verweilen ein. Darunter gibt es seit jeher Bäder, die Gastgeber und Rückzugsort für etliche badelustige Besucher sind, die dem Trubel der Stadt entkommen möchten und an diesen traditionsreichen Badestätten Energie sammeln wollen. Mit ihrer geschichtsträchtigen Architektur, sind jene Naherholungsgebiete in Stadtnähe Sinnbilder eines einstigen Lebensgefühls und stille Zeitzeugen Österreichischer Geschichte und durchbrechen einst bis heute politische, kulturelle sowie gesellschaftliche Grenzen. Die ORF III Neuproduktion gibt einen Einblick in die Entwicklung der Bäder und die Lebensart seiner Bewohner.
Wiener Bürgermeister: Karl Lueger - Demagoge und Innovator
"Wiener Bürgermeister (2/3): Karl Lueger", Sein Name ist heute untrennbar mit dem verhängnisvollen Beginn des politischen Antisemitismus der Jahrhundertwende verbunden: Karl Lueger. Lange galt er in Wien als ambivalente Figur, aber spätestens seit der Umbenennung des "Dr. Karl Lueger-Rings" in "Universitätsring" ist er endgültig aus der Reihe der verdienten Stadtväter heraus gefallen. Mit seiner Instrumentalisierung des weitverbreiteten Judenhasses für politische Zwecke brach er ein Tabu. Kaiser Franz-Joseph wies deshalb seine Ernennung für das Bürgermeisteramt mehrfach zurück, ließ sich dann allerdings durch eine Intervention des Papstes dazu breit schlagen. In Luegers Amtszeit fielen der Bau der zweiten Hochquellleitung und von Steinhof und infrastrukturelle Weichenstellungen wie die kommunale Straßenbahn oder die Elektrizitätsversorgung. Folge zwei des Erbe Österreich Dreiteilers beschäftigt sich mit dieser umstrittenen Figur, der die nazideutsche Filmindustrie den Verherrlichungsfilm "Wien 1910" widmete.
Habsburg und der Dom - St. Stephan unter dem Doppeladler
"Habsburg und der Dom - St. Stephan unter dem Doppeladler", Habsburg und der Stephansdom - das war immer eine ganz spezielle Beziehung. Der Dom war die perfekte Kulisse für die großen sakralen Auftritte der Herrscherfamilie. Über Jahrhunderte versuchten die Habsburger, den Dom zu kontrollieren und zu instrumentalisieren. Von Franz Josephs berühmtem Trauerkondukt über die maximilianische Doppelhochzeit bis zurück zur Gründung des Doms durch Rudolf den Stifter lässt sich eine einheitliche Handschrift erkennen: St. Stephan, das eigentlich die Kirche der Bürgerinnen und Bürger war und sich selbst gehörte, sollte zur Bühne für das Gottesgnadentum der Habsburger werden.
Der letzte große Kaiser - Franz Joseph I. zwischen Macht und Ohnmacht
Franz Joseph war ein liebevoller Großvater. Er verbrachte gerne seine Zeit auf Schloss Wallsee, bei den Kindern seiner Tochter Marie Valerie. Mit Ella, der ältesten Tochter Marie Valerie’s, rollte er sich sogar am Boden.
Der letzte große Kaiser - Franz Joseph I. zwischen Macht und Ohnmacht
Der junge pflichtbewusste Kaiser verlässt fast jeden Tag früh morgens Laxenburg Richtung Wien und verbringt angeblich viel Zeit mit seiner Arbeit. Seine junge Frau bleibt mit dem, ihr fremden Hofstaat einsam zurück.
Der letzte große Kaiser - Franz Joseph I. zwischen Macht und Ohnmacht
Franz Joseph war ein liebevoller Großvater. Er verbrachte gerne seine Zeit auf Schloss Wallsee, bei den Kindern seiner Tochter Marie Valerie. Mit Ella, der ältesten Tochter Marie Valerie’s, rollte er sich sogar am Boden.