Das Film- und Fernsehserien-Infoportal
Log-In für "Meine Wunschliste"
Passwort vergessen
  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren
Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung
  • Anmeldung zur kostenlosen Serienstart-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten
86

Gernstl in den Alpen

D, 2003–2005

Gernstl in den Alpen
  • 86 Fans
  • Serienwertung0 18463noch keine Wertungeigene: –

Gernstl in den Alpen Episodenguide

Staffel wählen:
Titel filtern:
  • Zeichenerklärung: S StaffelE Episode Stream im TV

10 Folgen

  • 1.01Vom Tegernsee ins Zillertal
    Franz Gernstls Reise entlang der Alpen beginnt am Tegernsee. Der "See der Geschichte" hat historisch und traditionell einiges zu bieten. Aber es sind nicht die Touristenattraktionen, die Gernstl in das Bayerische Oberland locken. Vielmehr ist er den "einfachen Menschen", dem Alltag und den noch unentdeckten Tegernseer Geheimtipps auf der Spur. Vom See führt der Weg auf landschaftlich schöner Strecke über den Achenpass und die deutsch-österreichische Grenze zum "Tiroler Fjord", dem Achensee. Mit fast zehn Kilometern Länge ist dies nicht nur der größte Bergsee Tirols, sondern auch die Heimat skurriler Gastwirte und Handwerker. Der österreichischen Landstraße 169 folgend, gelangt Gernstl ins Zillertal, das größte Seitental des Inns, und erkundet, was die "Wiege der Volksmusik" abseits von Tiroler Liedgut zu bieten hat.
    BR, 19.04.2003
  • 2.02Rund um die Kitzbüheler Alpen
    Die Kitzbüheler Alpen sind ein Synonym für alpinen Skisport in reizvoller Umgebung. Doch auch für weniger Ski-Begeisterte gibt es in den Tiroler Bergen und Tälern viel zu entdecken. Vom südlichen Ende des Zillertals geht Franz Xaver Gernstls Alpenreise weiter in Richtung Osten. Über den verschneiten Gerlospass, auch Pinzgauer Höhe genannt, gelangt er ins Salzachtal. Obwohl die meisten Ortschaften der Region stark vom Tourismus geprägt sind, schlägt es noch, das ursprüngliche Herz des Pinzgaus. Abseits von Skizirkus und Après-Ski-Trubel trifft Gernstl auf markige Originale und probiert regionale Spezialitäten. Weiter geht die Reise nach Kitzbühel, dem prominentesten Fremdenverkehrsort Tirols. Unterbrochen durch kleine Abstecher wie in die malerische Wildschönau, gelangt Gernstl schließlich nach Schwaz - im Mittelalter war das Städtchen wegen dem Silberbergbau Wirtschaftsmetropole.
    BR, 07.06.2003
  • 3.03Von Wörgl nach Innsbruck
    Der ganze Stolz von Modellbauer Herbert Holzer ist sein maßstabsgetreuer Nachbau einer holländischen "Fokker G 1". Zwei Jahre hat er an dem Modellflugzeug gearbeitet. Franz Xaver Gernstl ist beeindruckt - Holzer hat es schon zum Vizeweltmeister im Modellbau gebracht. Wenn nichts dazwischenkommt, will Peter Inngruber 97 Jahre alt werden. Der Holzschnitzer aus Breitenbach am Inn hat nie geheiratet. Nicht weil er grundsätzlich etwas gegen Frauen hätte, aber "man könne ja nicht am Tage Krieg führen und in der Nacht beim Feind liegen". Weiter geht die Reise Richtung Innsbruck, wo Franz Xaver Gernstl die Geografin Erika Hubatschek kennenlernt. Seit den 1930er Jahren fotografiert und dokumentiert sie das Leben der Bergbauern in den Seitentälern des Inns. Die Bescheidenheit, mit der die Bauern früher lebten, hat das Leben der Geografin stark beeinflusst.
    BR, 27.12.2003
  • 4.04Die Ötztaler Alpen
    Franz Xaver Gernstls Reise beginnt diesmal im Ötztal in Tirol. Im Ort Ötz sieht er im heimelig erleuchteten Fenster eines Bauernhauses einen alten Mann sinnierend über Fotografien sitzen. Ans Fenster geklopft, "Servus!" gegrüßt - und schon bittet der Mann ihn ins Haus, und Gernstl führt ein erstaunlich vertrautes Gespräch mit dem Kunstsammler Hans Jäger. In Farst, der ältesten Siedlung im Ötztal, backt die alte Bäuerin Sabina Falkner Brot, serviert Speck, Bergkäse und Buttermilch und erzählt von ihrer entbehrungsreichen Jugend. Bequem ist das Leben in dem abgeschiedenen Weiler immer noch nicht, "aber dafür haben wir ja einen wunderschönen Ausblick", sagt sie. In Imst am Inn lernt Gernstl die Brüder Ewald und Gerhard Casari kennen. Drei Jahre lang waren sie auf einem Fischkutter vor Grönland unterwegs. Jetzt schnitzt Gerhard Masken für die traditionelle Imster Fastnacht.
    BR, 03.01.2004
  • 5.05Im Engadin
    In der neuen Alpen-Folge besucht das Gernstl-Trio eines der schönsten Täler der Schweiz: das Engadin. Obwohl die Route dazu verführen mag, verzichtet Franz X. Gernstl auch diesmal auf Klischeebilder von Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Vielmehr macht er sich abseits der touristischen Trampelpfade auf die Suche nach den kleinen Geheimnissen der Schweizer, die die Urlauber in Reiseführern vergeblich suchen. Die Schweizer gelten als die Entdecker der Langsamkeit. Aber vielleicht sind gerade Ruhe und Gelassenheit der Schlüssel zur Perfektion? - Genau darum geht es nämlich in Franz Gernstls neuem Alpen-Film: um die Perfektion und die Schweizer. In Scoul, mitten im schönen Unterengadin, trifft Franz X. Gernstl auf einen Metzger, der seine Wurstproduktion perfektioniert hat: Ludwig Hatecke. Er ist kein grob­schlächtiger Fleischer: Bei ihm stimmt die Gewürzzugabe auf das Gramm genau, alles nach Opas altem Rezeptbuch. So entstehen mit viel Liebe, Sorgsamkeit und aus original Engadiner Bio-Fleisch Wurstprodukte, die vielleicht sogar in der gesamten Schweiz ihresgleichen suchen. Und Franz Gernstl schaut tief beeindruckt dabei zu. Auch Giuliano Pedretti geht seinem ,,Lebenswerk" mit ungeheurem Eifer nach. Der 79-jährige Künstler sammelt alles, was andere weg­schmeißen: Zeitzeugnisse vergangener Tage aus allen Bereichen des Lebens (Kunst, Architektur, Sprache, Musik, Naturkunde). Er tut dies, um die Kultur des Engadins lebendig zu halten. Zu seinen schönsten Fundstücken, die er aus Müllcontainern bei Haushalts­auflösungen fischt, gehören eine einmalige Sammlung alter Jugendstil-Werbeplakate und Briefe von Friedrich Nietzsche an seine Freunde im Engadin. Ebenfalls in Samedan wohnt der Kunstschmied Curdin Niggli. Auch er strebt in seiner Arbeit nach Perfektion: Seit zehn Jahren versucht er in einer speziellen Blechtreibe-Technik eine kleine Pferdeskulptur zur Vollendung zu bringen. Wenn Niggli am Abend das Feuer gelöscht und den Hammer beiseite gelegt hat, lässt er seine Hasen und Hühner in der warmen Werkstatt übernachten. Im (mit 320 Sonnentagen im Jahr) verwöhnten St. Moritz trifft Franz X. Gernstl die Kaviarexpertin Nina Glattfelder. Vor drei Jahren hat sie - eher widerwillig - das Erbe ihres Großvaters angetreten und das angesehene Kaviargeschäft der Familie übernommen. Inzwischen ist sie auf den internationalen Kaviarmärkten zu Hause und präsentiert mit Stolz und Leidenschaft die verschiedenen Sorten der exklusiven Fischeier. Als Abrundung zum Kaviar-Genuss gibt es bei Nina gleich den passenden Schluck Wodka dazu. Und wer lieber auf Hochprozentiges verzichtet, kann auch beim erlesenen Kaffeeangebot beherzt zu- und tief in die Tasche greifen. Perfektion hat eben ihren Preis. Am Berg Motta Naluns, oberhalb von Scuol, steht das coolste Hotel der Alpen - ein Iglu-Dorf. Adi Günther, der Herr über die 14 Schneehäuser heißt das Gernstl-Team herzlich für eine Nacht willkommen. D er Ski- und Snowboardlehrer aus Bern baut jedes Jahr mit zehn Helfern ein etwa 600 Quadratmeter großes Iglu-Dorf aus 3 000 Tonnen Schnee. Das spezielle Know-how hat Adi Günther den Inuit in Nordkanada abgeschaut.
    BR, 10.04.2004
  • 6.06Von St. Moritz nach Südtirol
    Diese Etappe der Alpenreise führt Gernstl und sein Team über den Ofenpass und das Münstertal nach Südtirol. Abseits der touristischen Trampelpfade treffen sie auf einen autodidaktischen Orgelbauer und sinnierende Bergbauern. Im Etschtal, vorbei an den alten Kastellen und Burgruinen, führt Gernstl seine Reisegefährten zu unentdeckten Weinspezialisten und weiter zu erfindungsreichen Stadtmenschen in Sterzing. In der traditionsreichen Stadt zwischen Brenner und Jaufenpass erzählt jedes Gebäude eine Geschichte, und im Gespräch mit den Einheimischen offenbaren sich die Spuren einer längst vergangenen Zeit.
    BR, 29.05.2004
  • 7.07In Südtirol
    Gernstls Alpenreise beginnt südwestlich von Meran im abgelegenen Ultental. In St. Nikolaus trifft das Filmteam Martin Schwienbacher, einen Bergbauernsohn im groben Leinenhemd. Stolz zeigt er den Acker, auf dem er den Flachs für seine Kleidung anbaut, und erklärt, wie man daraus einen Faden spinnt. Ganz anders Erwin Plaickner aus Mühlen im Ahrntal, der am falschen Ort geboren ist. Wenn er mit stoisch-ernster Indianermiene zusammen mit einem echten Wolf im Wohnzimmer seines Einfamilienhauses sitzt, merkt man: Der Mann meint es ernst. Nächstes Jahr wird er die Freiheit suchen, mitsamt Frau und Kindern nach Kanada in die Wildnis auswandern. Außerdem trifft Gernstl einen Handelsvertreter, der einen Tierfriedhof hoch oben in den Bergen über Terlan betreibt, eine Hexe in Kastelruth, einen jungen Archäologen, der seit Jahren einen Berg abträgt und darunter tatsächlich eine Märchenburg gefunden hat.
    BR, 01.01.2005
  • 8.08Von Osttirol nach Kärnten
    Die achte Etappe der großen Alpenreise beginnt in Osttirol. Das Filmteam trifft Hans Salcher, der in einem kleinen Mauthäuschen an der Pustertaler Höhenstraße seinen Dienst tut. Neben seiner Arbeit als Mautner schreibt er Gedichte und hält seine malerische Umgebung in stark stilisierten Bildern fest. In Matrei hat sich Josef Brugger einen Traum erfüllt. Neben seiner eher eintönigen Arbeit als Dorfschreiner entwickelt er ausgefallene und vielfarbige "Benützungs-Skulpturen", die ganz und gar nicht dem durchschnittlichen Betätigungsfeld eines Tischlers entsprechen. Auch Peter Sima aus Hermagor gibt sich nicht mit Alltäglichem zufrieden. Als einziger Schuster zwischen Spittal und Villach hat er ein gesichertes Auskommen. Doch am liebsten kreiert der 26-Jährige Accessoires, die auch als Requisiten in "Mad Max" verwendet werden könnten, wie etwa Kappen für Cabrio- und Harleyfahrer aus Leder, Fellresten und Geweihspitzen oder Handtaschen für Biker-Ladys aus alten Reifen und Anschnallgurten.
    BR, 02.01.2005
  • 9.09In Kärnten
    Das Gernstl-Team ist in Kärnten unterwegs, weiterhin auf der Suche nach Sehenswürdigkeiten, die - noch - in keinem Reiseführer stehen. So trifft Gernstl den bescheidenen Falkner Franz Schüttelkopf von der Adlerwarte Landskron bei Villach. Der Arzt Dr. Lausegger aus Klagenfurt besitzt einen privaten Gnadenhof für Tiere. Dort dürfen die vor dem Schlachter geretteten 300 Schafe, Kühe, Schweine, Pferde, Hühner und Kaninchen ganzjährig draußen sein und "bis zum Umfallen" bei ihm leben. In der Nähe von Spittal haben sich Waltraud und Josef Gasser ihren ganz persönlichen "Himmel auf Erden" geschaffen. Sie teilen die angenehme Atmosphäre ihres Kleinsasser Hofs mit gerne wiederkehrenden Gästen, die Josefs Kochkünste und Waltrauds Gastlichkeit zu schätzen wissen. In Klagenfurt lernt das "Gernstl-Team" den "Jesus" kennen, einen selbst ernannten Weltretter, der fest davon überzeugt ist, dass es weitere Leben nach dem Tod gibt und dass durch die Sojabohne die Unterernährung der Menschen in der Dritten Welt beseitigt werden kann. Der Metzger Horst Engl aus Kirchberg hat sein Tätigkeitsfeld reduziert. Er produziert nur noch Almkäse und Gailtaler Speck. Seine Erklärung: Die Frauen von heute können oder wollen nicht mehr kochen und kaufen ihre Speisen lieber vorgekocht und fertig abgepackt im Supermarkt.
    BR, 26.03.2005
  • 10.10Rund um den Dachstein
    Die letzte Etappe auf Gernstls Reise durch die Alpen gerät zu einem echten Abenteuer. Auf dem Dachstein werden er und sein Team von einem unerwarteten Wintereinbruch überrascht. Die meiste Zeit sind sie damit beschäftigt, den VW-Bus vom Schnee zu befreien oder Schneeketten anzulegen. In der Ramsau hat es das Gernstl-Team schließlich vollends eingeschneit, aber die Abenteurer finden beim Auwirt, einem eigentlich schon geschlossenen Gasthof am Fuße des Dachstein, Zuflucht. Obendrein wird ihnen dort sogar ein Ständchen dargebracht - von der "Jodeloma" Gretel Steiner und ihrem Lebensgefährten Heli. Es folgen skurrile Begegnungen mit einem Gärtner aus Bad Ischl, der in Ermangelung von Frühlingstemperaturen seine Weidenkätzchen in der eigenen Badewanne aufzieht, einem Weißwurst-Metzger in Bad Goisern, der zu seinen göttlichen Weißwürsten allerdings scharfen Senf reicht, und der Besuch bei einem Erfinder, der zum Wohle der Hausfrau eine hochkomplizierte Apparatur zum Zusammenpressen von Bier- und Sauerkrautdosen erfunden hat.
    BR, 14.05.2005