D’Anjou (Devid Striesow) hatte seine Schwester Margot (Armelle Deutsch) zu ihrem Mann Henri geschickt mit der Bitte, an den Hof nach Paris zurückzukehren, zum katholischen Glauben überzutreten und sein Nachfolger zu werden. Henri lehnte mit einem Wort ab: „Nein!“ Das bedeutet wieder Krieg. D’Anjous Liebling Joyeuse (Matthias Walter) soll als Feldherr die Schlacht befehligen, eine folgenschwere Fehlentscheidung.
Gabrielle (Chloé Stefani) bittet für ihren Vater um das Amt des Großmeister der Artillerie. Henri (Julien Boisselier) gibt ihrem Wunsch nach, ein Liebesbeweis, den er schmerzhaft bereuen wird.
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Am 18. August 1572, unter strahlend blauem Himmel, findet die Hochzeit statt ? vor der Kirche. Henri folgte damit dem Rat seiner Freunde, ein katholisches Gotteshaus nicht zu betreten.
D’Anjou (Devid Striesow) trauert um seinen jungen Bruder. D‘Alencon ist an Leukämie gestorben, wie zuvor sein Bruder Karl. Der letzte König ist kinderlos und hofft auf keinen Dauphin mehr. Das Haus Valois droht auszusterben.
Henris Ehe mit der Italienerin Marie de Medici, die als reichste Erbin Europas gilt, steht unter keinem guten Stern. Rosny (Roger Casamajor), Henri (Julien Boisselier), Marie de Medici (Gabriela Maria Schmeide), ihre Milchschwester Leonora (ChrisTine Urspruch), selbst die Amme (Karin Neuhäuser) wissen es: der Ausschlag für diese Hochzeit gab nicht das Herz des Königs, sondern seine leere Staatskasse.
Henri (Julien Boisselier) und der Großmeisters der Artillerie Herr D’Estrées (Pep Anton Muñoz) sind überrascht, Gabrielle d’Estrées besucht das Heerlager.
1598 unterzeichnet Henri Quatre (Julien Boisselier) das Edikt von Nantes, das seinen Untertanen Glaubensfreiheit gewährt. An seiner Seite Rosny (Roger Casamajor).
Nach seiner Flucht aus dem Louvre wird Henri wieder Hugenotte. Mit seinen Freunden hat er große Pläne. Er will für sein Volk Frieden, Glaubensfreiheit und ein gutes Auskommen erreichen. Agrippa (Joachim Król), Du Bartas (Andreas Schmidt), Henri (Julien Boisselier), Rosny (Roger Casamajor).
Der hugenottische Feldherr Admiral Coligny (Karl Markovics) soll von jetzt ab Henris Lehrmeister sein, so will es seine Mutter (Marta Calvó). Coligny lehrt dem Kind vor allem das Kriegführen, zum Kummer seines Lehrers Beauvois (Sven Pippig), der den Jungen wie einen Vater liebt.