"Hoch zu Ross", "Die Pferde der Rockefeller." Sie haben die Entstehung der USA maßgeblich mit vorangetrieben ? die Morgan-Pferde. Ohne sie hätte es keine berittenen Regimenter der Nordstaaten gegeben. Sie waren es, die die Siedlertrecks nach Westen zogen, auf den Farmen schufteten und die Familien in den Kutschen zur Kirche brachten. Die Morgans gehören zur nationalen Identität der US-Amerikaner, vor allem für die Oberschicht. Es sind die Pferde, auf die die Familie Rockefeller seit über hundert Jahren schwört. Damit hat sie Maßstäbe gesetzt. Kein Wunder also, wenn bei Gesprächen über die Pferde oft das Wort ?Rockefeller-Morgans? die Runde macht. Schon seit ihrer Kindheit verbringt Eileen Rockefeller Growald ? die jüngste Tochter von David Rockefeller, der die Chase Manhattan Bank einst zum größten Geldinstitut der Welt gemacht hat ? ihren Sommerurlaub im Bundesstaat Maine. Dort befindet sich der Feriensitz der Familie. Wie immer sind die beiden Morgans Meg und Lucky mit dabei. Eileen
Dass das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde liegt, ist unter Russlands neuen Reichen inzwischen eine weit verbreitete Erfahrung. Wer es in den letzten 20 Jahren bis in die Oberschicht geschafft hat, ist auch darauf aus, die Zügel fest in der Hand zu halten.