Auf hölzernen Stützpfosten stehend, werden die Tongkonan von einem nach innen gewölbten Dach aus übereinander gelegten Bambusschichten abgedeckt. Die gesamte Konstruktion wirkt sehr simpel, doch ist der Bau der traditionellen Wohnhäuser sehr anspruchs
Der sogenannte Bosco Verticale, der vertikale Wald, ist ein Projekt des Architekten Stefano Boeri (li.), das 2014 im Viertel Porta Nuova eingeweiht wurde.
Statt permanent gegen das Wasser anzukämpfen, macht man es sich in den Niederlanden zum Verbündeten, lässt es ins Land eindringen und überlegt sich neue Wohnformen.
Im Dorf Egg leistete der Käse- und Kosmetikhersteller Ingo Metzler mit seinem Verwaltungsgebäude Pionierarbeit. Der ineinander verschachtelte Betonwürfel mit der sehr modernen Fassadengestaltung greift die typische Form alter Höfe in der Region auf.
Die schwimmenden Häuser von IJburg entwickeln sich angesichts der ständig zunehmenden Umweltveränderungen scheinbar tatsächlich zum innovativen Vorreiter für die Architektur der Zukunft.
Iquitos, die weltweit größte Stadt ohne Straßenzufahrt, erreicht man nur per Flugzeug oder Schiff. Tausend Kilometer von Lima entfernt leben die 400.000 Einwohner mitten im peruanischen Regenwald.
Island - Die Westmännerinseln: Unberechenbares Land
Philippe Simay möchte herausfinden, warum die Bewohner der Vulkaninsel Heimaey trotz der unberechenbaren zerstörerischen Elemente an diesem abgelegenen Ort wohnen.
Philippe Simay besichtigt die Mikrohäuser in Tokio. Mit 13.500 Einwohnern pro Quadratkilometer ist Tokio eine der am dichtesten besiedelten Städte der Erde.
Vulkanausbrüche haben vor einer Million Jahren Steinkegel an den Hängen des Gebirges geformt, in welche die Menschen Höhlen gruben und so ein ganzes Dorf schufen. Diese Wohnform ist die älteste der Welt.
Betrachtet man die Architektur genau, erinnert deren Form an die eines Bootes. Auf hölzernen Stützpfosten stehend, werden die Tongkonan von einem nach innen gewölbten Dach aus übereinander gelegten Bambusschichten abgedeckt.
Im Stadtteil Belén, der jedes Jahr mehrere Monate vom Amazonas überflutet wird, erkundet Philippe Simay (li.) das Leben im Regenwald auf und mit dem Fluss.
Der französische Philosoph Philippe Simay (li.) trifft den niederländischen Architekten Koen Olthuis (re.), der ein glühender Befürworter von schwimmenden Häusern als Zukunftsmodell für das Land ist.
Noch bezeichnen die gläubigen Hindus das 3.000 Jahre alte Varanasi als die "ewige Stadt", doch mittlerweile sind viele der Architekturschätze vom Zerfall bedroht.
Die Mikrohäuser Tokios bilden nicht nur eine erfrischende Alternative inmitten von Wohnsilos und Einfamilienhäusern, sie sind auch ein Gegenentwurf zur Massenproduktion, die so typisch für das Japan des 20. Jahrhunderts war.
Die Wohnhäuser sowie einige öffentliche Einrichtungen haben zwei Etagen. Kommt die Überschwemmung, wandert das Leben, wie bei der Familie Michers, mit dem Wasser etwa fünf Meter über den Boden.
Trotz des teilweise extremen Klimas und der Isolation fühlen sich die Dorfbewohner von Kandovan hier wohler als an jedem anderen Ort - sie haben gelernt, autark und im Rhythmus der Jahreszeiten zu leben.
Die Mikrohäuser funktionieren nur, weil die ganze Stadt als erweitertes Wohnzimmer konzipiert ist und beide eine Symbiose eingehen: Öffentliche Plätze ersetzen private Gärten, und Automaten an jeder Straßenecke ergänzen den heimischen Kühlschrank.
Mit einem spektakulären Projekt möchte die italienische Metropole Mailand die Natur zurück in die Stadt holen: Zwei begrünte Wolkenkratzer bilden den sogenannten Bosco Verticale - den vertikalen Wald.
In Westpapua, dem indonesischen Teil der Insel Neuguinea, lebt das Volk der Korowai, auch "Baummenschen" genannt, fernab der Zivilisation mitten im Regenwald.
Die zweieinhalb Meter dicke Schicht aus Totora, die das "Fundament" bildet, die Anker, die das schwimmende Eiland an seinem Platz halten, sowie die Häuser werden regelmäßig erneuert.