Das gemeinsame Ziel, Menschenleben zu retten, schweißt Dr. Wilson, der anfangs eine starke Antipathie gegen den "Nazi" Rabe hegt, und John Rabe immer mehr zusammen ...
Vor den Toren der Sicherheitszone kommt es zu einer offenen Konfrontation, in der John Rabe (Ulrich Tukur, r.) und hunderte Chinesen sich Prinz Asaka und seinen Offizieren in den Weg stellen, um die bevorstehende Räumung der Zone zu verhindern.
Seit knapp dreißig Jahren leitet John Rabe (Ulrich Tukur, 2.v.r.) die Siemens-Niederlassung in der chinesischen Hauptstadt. Nun steht der deutsche Kaufmann kurz vor seiner Rückkehr nach Berlin. Die Firmenleitung wird der Nazitreue Werner Fließ (Mathias Herrmann, 3.v.l.) übernehmen, den die Mitglieder der deutschen Gemeinde in Nanking willkommen heißen.
Die Meldung der bevorstehenden Räumung der Sicherheitszone durch die japanische Armee hat sich unter der chinesischen Bevölkerung wie Lauffeuer verbreitet. Spontan versammeln sich hunderte Menschen an den Eingängen, unter ihnen John Rabe (Ulrich Tukur, M.) und das Komitee. Sie sind entschlossen, die Zone zu verteidigen - auch wenn es sie das Leben kostet.
Immer wieder stellt sich Valérie Dupres (Anne Consigny, m.) schützend vor ihren Schülerinnen. Die Situation eskaliert als sie sich weigert, einem japanischen Offizier Mädchen aus ihrem College ¿zu überlassen¿.
"John Rabe - Der gute Deutsche von Nanking", Nanking, 1937: Seit Jahren ist der deutsche Geschäftsmann John Rabe als Leiter der Siemens-Niederlassung in Chinas ehemaliger Hauptstadt Nanking tätig. Doch kurz bevor er wieder in die Heimat zurückversetzt wird, startet das japanische Militär einen verheerenden Luftangriff auf die Stadt. Um die Bevölkerung vor dem unbarmherzigen Bombardement der Japaner zu schützen, errichtet John Rabe auf dem Firmengelände eine unabhängige Schutzzone. Unterstützung erhält er dabei vom jüdischen Diplomaten Rosen, der französischen Lehrerin Duprčs und dem amerikanischen Arzt Wilson.