kreuz und quer: "Ahimsa - Gandhis Kampf ohne Waffen", Mohandas Karamchand Gandhi, genannt "Mahatma" wurde vor 70 Jahren, am 30. Jänner 1948 von einem Hindu-Fanatiker ermordet. Gandhi gilt weltweit als Ikone des gewaltfreien Widerstands. Seine großen Wörter haben auch den Westen erobert: "Ahimsa"- Gewaltfreiheit, "Satygraha" - Kraft der Wahrheit, "Swaraj" - Selbstbestimmung. Gandhi war und blieb Hindu, setzte sich aber intensiv mit anderen Religionen auseinander. Neben der Baghavad Gita entdeckte er die Bergpredigt als spirituelle Grundlage für sein politisches Handeln. Sein Verständnis von Gewaltverzicht und Feindesliebe hat daher auch Christen wie zum Beispiel die amerikanische Bürgerrechtsbewegung mit Martin Luther King stark beeinflusst.Im Bild: Gandhi Denkmal in London.
kreuz und quer: "Ahimsa - Gandhis Kampf ohne Waffen", Mohandas Karamchand Gandhi, genannt "Mahatma" wurde vor 70 Jahren, am 30. Jänner 1948 von einem Hindu-Fanatiker ermordet. Gandhi gilt weltweit als Ikone des gewaltfreien Widerstands. Seine großen Wörter haben auch den Westen erobert: "Ahimsa"- Gewaltfreiheit, "Satygraha" - Kraft der Wahrheit, "Swaraj" - Selbstbestimmung. Gandhi war und blieb Hindu, setzte sich aber intensiv mit anderen Religionen auseinander. Neben der Baghavad Gita entdeckte er die Bergpredigt als spirituelle Grundlage für sein politisches Handeln. Sein Verständnis von Gewaltverzicht und Feindesliebe hat daher auch Christen wie zum Beispiel die amerikanische Bürgerrechtsbewegung mit Martin Luther King stark beeinflusst.Im Bild: Gandhi Denkmal in London.
"Zwischen Krishna und Karl Marx - Christen in Südindien". Als der Bregenzer Kaplan Albert Holenstein 1958 eine kleine Initiative zur Unterstützung Leprakranker in Ländern der so genannten Dritten Welt startete, dachte wohl noch niemand daran, dass sich daraus ein großes Hilfswerk entwickeln würde. Allein im vergangenen Jahr konnte das Aussätzigen-Hilfswerk, das heute zur katholischen Organisation "Missio" gehört, mehr als eine Million Euro sammeln und damit Gesundheits- und Ausbildungsprojekte in Ländern des benachteiligten Südens unterstützen. Doch wie kann in einem Land wie Indien, in dem Christen in der Minderheit sind und wo in verschiedenen Teilen Indiens Christen wegen ihrer aufdringlichen Missionstätigkeiten verfolgt werden, christliche Entwicklungsarbeit geleistet werden? Inwiefern wird versucht, Hindus zu missionieren, sie zum Christentum zu bekehren? Im Bild: Ureinwohner von Athirapilly.