Die schlafenden Vulkane haben den Menschen ein wertvolles Erbe hinterlassen, das als "Diamant der Auvergne" bekannt ist: den Volvic-Stein, überall präsent in der Altstadt von Clermont-Ferrand.
Pyroklastische Ströme sind glühende Lawinen aus Gas, Asche und Lavapartikeln. Sie wälzen sich die Bergflanken hinunter, reißen alles mit, was ihnen in den Weg kommt, und füllen ganze Täler auf.
Auf Heimaey, der einzigen bewohnten Insel der Westmännerinseln, ereignete sich 1973 ein mächtiger Vulkanausbruch. Die Einwohner des gleichnamigen Fischerstädtchens wurden evakuiert und die Gebäude unter der Lava begraben.
Das Aufeinandertreffen von Lavastrom und Ozean ist ein faszinierendes Naturspektakel. Beim Kontakt mit dem Wasser erstarrt die Lava sofort und türmt sich zu einem Bollwerk aus Basaltblöcken auf. Riesige weiße Dampfwolken steigen empor.
Die Westmännerinseln liegen wie brave Wächter vor den Toren Islands im Nordatlantik. Wer hier lebt, hat sich an die teils gefährlichen vulkanischen Aktivitäten auf der Inselgruppe gewöhnt.
Beim Fest der heiligen Agatha, das jährlich Anfang Februar in Catania stattfindet, versammeln sich eine halbe Million Sizilianer. Sie beten zur Schutzheiligen Catanias, damit sie sie vor den Zornesausbrüchen des Ätna bewahre.
Island ist unbestritten das Reich der Feuerberge: Die größte Vulkaninsel der Welt produziert fast ein Drittel der jährlich weltweit ausgespuckten Lavamenge.
Kleinere Ausbrüche sind am Stromboli an der Tagesordnung. Bei einer größeren Eruption im Dezember 2002 wälzten sich über sechs Monate lang neue Lavaströme über die Flanken des Vulkans und bewegten sich meerwärts.
Auch wenn die Lavaströme eines Vulkans Leben in einem Wimpernschlag auslöschen können, ist ihre Asche auch ein Quell außerordentlicher Fruchtbarkeit. Diese Gegensätzlichkeit der Feuerriesen ist es, die den Menschen seit jeher fasziniert.
Der Vesuv ist das Überbleibsel des Monte Somma - jenes Vulkans, der bei seinem Ausbruch 79 nach Christus die antiken Städte Pompeji, Stabiae und Herculaneum auslöschte.
Täglich kommen Dutzende Bergarbeiter zum Krater des Ijen, um dort Schwefel abzubauen. Unter einer Temperatur von 119 Grad Celsius kristallisiert flüssiger Schwefel zu gelben Platten.
Der Piton de la Fournaise bricht pro Jahr ein- bis zweimal aus und muss daher ständig überwacht werden. Sein schlafender Nachbar, der Piton des Neiges, ist gezeichnet von Millionen Jahren vulkanischer Tätigkeit.
Auf Heimaey, der einzigen bewohnten Insel der Westmännerinseln, ereignete sich 1973 ein mächtiger Vulkanausbruch. Die Einwohner des gleichnamigen Fischerstädtchens wurden evakuiert und die Gebäude unter der Lava begraben.
Ein Massaijunge vor der Kulisse des Ol Doinyo Lengai in Tansania: Der aktive Vulkan ist dem Volk der Massai heilig, sein Name bedeutet in ihrer Sprache so viel wie "Gottesberg".
Die Ruinen dieses Hauses, das beim Ausbruch des Vulkans Unzen 1991 von einem pyroklastischen Strom erfasst wurde, sind bewahrt worden, um an das Unglück zu erinnern.
Für die Einwohner Neuseelands gehören Vulkane zum Alltag. Wie haben sie es geschafft, die feuerspuckenden Monster nicht zu fürchten, sondern für sich zu nutzen?
Das Maori-Dorf Whakarewarewa liegt in einem äußerst aktiven Geothermalgebiet. Die zahlreichen heißen Quellen und Geysire bestimmen den Alltag der Einwohner.