1908 wurden in Kolmanskop im heutigen Namibia Diamanten gefunden. Für einige Jahre boomte die südwestafrikanische Wüstenstadt, bevor Hitze und Wassermangel zu ihrem Niedergang führten.
Die Ebene um des französische Städtchen Montech wird von einem sechs Meter breiten Betonkanal durchschnitten. Er ist 125 Meter lang und teilweise mit Wasser gefüllt. Welche Aufgabe hatte er?
Südlich von Berlin lebten 75.000 Russen auf einem abgetrennten Gelände in relativem Wohlstand. Wünsdorf war das Hauptquartier der russischen Armee in der DDR.
Auch so kann eine Geisterstadt aussehen: Craco im Süden Italiens, gegründet im Mittelalter, wurde 1963 evakuiert, nachdem mehrere Erdrutsche die Stadt verwüstet hatten.
Diese Festungsanlage in Portland wurde von Mitte des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts immer wieder erweitert. Anstatt die alten Bauten abzureißen, wurden sie in die neuen integriert.
Die Burg Čachtice wird im 13. Jahrhundert erbaut, um die Grenze des ungarischen Reichs zu sichern. 1604 bezieht die grausame Gräfin Elisabeth Báthory das Anwesen und foltert dort ihre Bediensteten.
Welche wirtschaftlichen Entwicklungen führten dazu, dass die kleine japanische Insel Hashima, einst das meist bevölkerte Fleckchen Land weltweit, heute gänzlich verlassen ist?
Die Villa des italienischen Besatzers wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs für die Menschen auf Rhodos eine symbolische Erinnerung an die gewaltsamen Jahre der Unterdrückung.
Das Erdbeben in Taiwan löste einen Prozess aus, der als Bodenverflüssigung bekannt ist. Der Untergrund wird extrem weich, das führt zu Schlammlawinen und Erdrutschen.
Cornwall war Mitte des 19. Jahrhunderts die vielleicht wichtigste Bergbauregion der Welt. Doch neben Zinn wurde dort auch hochgiftiges Arsen abgebaut. Heute erinnern im Poldice Valley nur noch Ruinen an das giftige Geschäft.
1908 wurden in Kolmanskop im heutigen Namibia Diamanten gefunden. Für einige Jahre boomte die südwestafrikanische Wüstenstadt, bevor Hitze und Wassermangel zu ihrem Niedergang führten.
Mit dem Baubeginn im Jahre 1936 sollte die militärische Abschussrampe im deutschen Peenemünde auf der Ostseeinsel Usedom die erste Raketenteststation weltweit werden.
Die Stadt Longyearbyen im Norden Norwegens profitierte vom Kohle-Boom. 100 Jahre später hat der Rohstoff an Bedeutung verloren und Orte wie dieser sind ausgestorben.
Bildunterschrift:
Im russischen Dserschinsk ragt ein gigantischer Stromleitungsmast einsam vor dem Horizont empor: Der Shukhov Tower hat seit 1989 ausgedient.
Zuckerindustrie und Sklavenhandel waren eng miteinander verflochten. Man brauchte viele und billige Arbeitskräfte, um Gewinn auf den Plantagen zu erwirtschaften.
Porto Flavia ist Ingenieurskunst vom Feinsten: Die Aufgabe bestand darin trotz widriger Bedingungen riesige Materialmengen mit Schiffen abzutransportieren.
Das Wasserkraftwerk von Vemork wurde 1911 in Betrieb genommen. Im Zweiten Weltkrieg wollten die Deutschen das hier gewonnene schwere Wasser zur Produktion von waffenfähigem Plutonium nutzen.