Die Kasematte bestand aus etwa 660 Tonnen Beton und 50 Tonnen Bewehrungsstahl. Bei feindlichem Beschuss wurde so nur ein kleiner Teil des Gebäudes zerstört.
Die leeren Straßen von Centralia in Pennsylvania dienen heute nur noch als Flächen für Graffiti-Botschaften. Grund für die Unbewohnbarkeit der einstigen Musterstadt: Seit Jahrzehnten brennt der Kohleflöz unter dem Stadtgebiet.
In Lorient auf der Landzunge Keroman brachte das Dritte Reich seine U-Boote in Sicherheit. Es ist die größte Anlage dieser Art an der französischen Westküste.
Auch so kann eine Geisterstadt aussehen: Craco im Süden Italiens, gegründet im Mittelalter, wurde 1963 evakuiert, nachdem mehrere Erdrutsche die Stadt verwüstet hatten.
Cornwall war Mitte des 19. Jahrhunderts die vielleicht wichtigste Bergbauregion der Welt. Doch neben Zinn wurde dort auch hochgiftiges Arsen abgebaut. Heute erinnern im Poldice Valley nur noch Ruinen an das giftige Geschäft.
1908 wurden in Kolmanskop im heutigen Namibia Diamanten gefunden. Für einige Jahre boomte die südwestafrikanische Wüstenstadt, bevor Hitze und Wassermangel zu ihrem Niedergang führten.
Diese Festungsanlage in Portland wurde von Mitte des 19. bis Mitte des 20 Jahrhunderts immer wieder erweitert. Anstatt die alten Bauten abzureißen, wurden sie in die neuen integriert.
Bildunterschrift:
Durch die hohe Luftfeuchtigkeit bleibt der Beton noch jahrelang geschmeidig und gut erhalten, ohne dass die Brücke anfangen könnte zu bröckeln.
Das alte Carnon-Viadukt im südenglischen Cornwall gehört zu den Meisterwerken des legendären britischen Ingenieurs Isambard Kingdom Brunel. In ihrer Zeit galt die Eisenbahnbücke mit ihrer ungewöhnlichen Holzkonstruktion als zukunftsweisend.
Als Vorbild für Fort Jackson dienten europäische Festungsanlagen. Die sternförmige Bauweise am Ufer des Mississippi eignete sich ideal zum Attackieren von Kriegsschiffen.