Zwischen Abkehr und Minztee - Klein-Marokko am Rhein
El Ourdana Aberkane (l.) ist 33 Jahre alt. Er führt das marokkanische Einrichtungshaus Tisir. "Ich bringe ein Stück Heimat in die Wohnungen meiner Landsleute", sagt er. Seine Kundschaft kommt aus ganz Deutschland, wie zum Beispiel Diyar Hago (r.), der in Bochum eine Shisha Bar eröffnen möchte und Möbel für eine Orient-Ecke sucht.
Die jungen Tänzerinnen des Tanzclub Joker bei einer Aufführung in einer russisch-orthodoxen Einrichtung. Geleitet wird der Tanzclub von Alina Gonscharenko, die Anfang des Jahrtausends mit Mutter und Großmutter aus der Ukraine kam. "Was uns verbindet ist die Sprache und die Kultur – mehr Puschkin, weniger Putin."
"Ich taufe Dich auf den Namen Katharina" – Erzpriester Alexej Tomjuk bei der Taufe eines neuen Mitglieds seiner Gemeinde in der russischen Gedächtniskirche Leipzig.
Zwischen Abkehr und Minztee - Klein-Marokko am Rhein
Badr Haddad war 19, als er nach Deutschland kam. Auch wenn er sich nicht bewusst für Deutschland entschieden hat - der Marokkaner findet, dass Deutschland ein gutes Land für "Ausländer" ist. Er will an seinem Beispiel zeigen, dass Marokko und Deutschland eine Einheit sind. Im so genannten Maghreb-Viertel in Düsseldorf führt er sehr erfolgreich das "La Grilladine". Marokkanische Spezialitäten zu sehr freundlichen Preisen.
Zwischen Abkehr und Minztee - Klein-Marokko am Rhein
Die 28-jährige Nadia Bouazzi-Ouldaly (l.) hat sich mit 25 selbstständig gemacht und ihren Pflegedienst eröffnet. In Düsseldorf-Oberbilk, gab es bis dahin keinen Pflegedienst, der sich um die Bedürfnisse der "Migrantinnen" gekümmert hatte. Deswegen plant sie auch eine Tagespflege oder gar eine Frauen-WG für Migrantinnen.
Zwischen Abkehr und Minztee - Klein-Marokko am Rhein
Mustafa El Founti kam mit zwölf Jahren nach Deutschland. Selber gehört er der zweiten Generation an. Mit seinem Sohn Hicham (24 Jahre) leitet er das "Islamisches Bestattungsunternehmen NRW". Weil die "Kundschaft" direkt vor Ort ist, eröffnete er vor neun Jahren das Institut in Düsseldorf, Ellerstrasse.
Zwischen Äppelwoi und Döner - Türkische Lebensart in Offenbach
Der türkische SC Offenbach bei seinem letzten Kreisligaspiel der Saison. Trainer Islam Ispir versucht seine heißblütige Truppe im Zaum zu halten. Doch schon nach etwa 30 Minuten gibt es die erste rote Karte.