Die Syrerin Rania Mleihi ist Dramaturgin am Staatsschauspiel Hannover und war u. a. an den Münchner Kammerspielen künstlerische Leiterin des Open Border Ensembles. Sie hat das autokratische syrische Regime erlebt und ist voll Enthusiasmus für die demokratische Freiheit, in der „jeder Mensch zählt, jede Meinung zählt“.
Den Abschluss der Reihe bildet das Interview mit der Psychotherapeutin und Lyrikerin Rahel Mann. Den Holocaust überlebte sie als jüdisches Mädchen versteckt. Demokratie, das bedeutet für Rahel Mann, „die Freiheit des Denkens, die Freiheit des Fühlens, die Freiheit der Entscheidung – und den Mut, das zu leben“.
Den Abschluss der Reihe bildet das Interview mit der Psychotherapeutin und Lyrikerin Rahel Mann. Den Holocaust überlebte sie als jüdisches Mädchen versteckt. Demokratie, das bedeutet für Rahel Mann, „die Freiheit des Denkens, die Freiheit des Fühlens, die Freiheit der Entscheidung – und den Mut, das zu leben“.
Was es heißt, in einer Gesellschaft mit autoritären Traditionen zu leben, hat die Aktivistin Fadumo Korn am eigenen Leib erlebt. Sie wurde 1964 in eine somalische Nomadenfamilie hineingeboren und mit sieben Jahren beschnitten. Ihr Engagement gegen die Beschneidung von Mädchen ist auch ein Engagement für eine offene Gesellschaft, die die Rechte des Individuums achtet. Das demokratische System hierzulande ist für Fadumo Korn „unheimlich schützenswert. Demokratie bedeutet für mich auch, Vielfalt zu leben.“
Als Kabarettist und Schauspieler braucht Alfred Dorfer den ungehinderten Blick auf die Gesellschaft, ihre politischen Institutionen und deren Personal. Der Wiener Dorfer, Jahrgang 1961, will das, was er kritisiert, auch verändern. Darum hat er u. a. das Alfred-Dorfer-Stipendium ins Leben gerufen, das alleinerziehende Studierende unterstützt. „Die Demokratie lebt meiner Ansicht nach von dem Wert des Respekts und der Empathie“, sagt er.
„Das Entscheidende an der Demokratie ist, dass alle aufgerufen sind, sich zu engagieren, mitzudenken, mitzumachen, wie wir die Demokratie verbessern können“, sagt die Autorin und Regisseurin Freya Klier, mit der die Reihe am Montag beginnt. In den frühen 1980er Jahren Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung, wurde sie gegen ihren Willen nach einem DDR-kritischen offenen Brief ausgebürgert. Dem Staat unterworfen zu sein, hat sie immer wieder in großer Härte erfahren.
„Das Entscheidende an der Demokratie ist, dass alle aufgerufen sind, sich zu engagieren, mitzudenken, mitzumachen, wie wir die Demokratie verbessern können“, sagt die Autorin und Regisseurin Freya Klier, mit der die Reihe am Montag beginnt. In den frühen 1980er Jahren Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung, wurde sie gegen ihren Willen nach einem DDR-kritischen offenen Brief ausgebürgert. Dem Staat unterworfen zu sein, hat sie immer wieder in großer Härte erfahren.