Ist Markus Mundo ein Mörder? Oder ist er tragisches Opfer eines Justizirrtums? Seit 2011 sitzt Mundo im Gefängnis; lebenslänglich. Für einen Doppelmord, den er nie begangen hat. Das zumindest behauptet er. Für die Doku-Serie „MUNDO. Die Spur des Mörders“ wird der Fall Markus Mundo neu aufgearbeitet, exklusiv für das NDR Fernsehen.
Sechs Jahre nach der Tat begibt sich der Profiler und Kriminalist Stephan Harbort erneut auf Spurensuche; Er geht Ungereimtheiten nach, rekonstruiert den Fall und stellt zum Beispiel die Tötung nach.
Mundo soll seinen Vater und seinen blinden Bruder erschossen haben. Aber: „Wir haben keine objektive Spur, keine Zeugen, keine Blutspuren, keine Fingerabdrücke, die ganz klar Markus Mundo mit der Tat in Verbindung bringen“, so Staatsanwältin Miriam Haßbecker.
Unsicherheit belastet die Ex-Freundin des getöteten Heiko Mundo. Im Wohnhaus der Mundos in Kelkheim wünscht sie sich: „Ich will Aufklärung, damit die toten Seelen Ruhe finden können.“
In der JVA präsentiert Profiler Harbort Markus Mundo die Ergebnisse seiner Ermittlungen. Vor dem Treffen ist Mundo nervös: Wird Harbort ihm helfen können? Oder bestätigen die Ergebnisse das Urteil der Richter?
Nach dem Mord soll Mundo die beiden Leichen nach Frankreich gebracht und dort abgelegt haben. Am Fundort stellt Profiler Harbort Transport und Ablage mit einem Dummy nach, um den genauen Tathergang zu rekonstruieren.