Die Llanos-Sümpfe werden im Osten Venezuelas vom Guyana-Hochland begrenzt - ein undurchdringlicher Dschungel, aus dem die imposanten Tafelberge (Tepuis) emporragen. Flugaufnahmen vermitteln eindrucksvoll die bizarre Schönheit der gewaltigen Sandsteinblöcke aus der Urzeit.
Das Naturschutzgebiet rund um die Weltenburger Enge mit einer faszinierenden Vielfalt an Lebensformen zählt zu den ältesten Bayerns. Der Film begleitet die Gebietsbetreuerin Franziska Jäger ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Ihre Aufgabe ist es, durch zum Teil erstaunliche Maßnahmen den spezifischen Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu schützen.
Drei Junge hat die Luchsin im Bauch, als sie Anfang Mai im Landkreis Regen von einer Schrotladung getötet wird. Wer trägt in der Schonzeit im Wald ein Gewehr bei sich und wer hat einen Grund, die wilden, so scheuen Katzen so sehr zu hassen? Was passiert, wenn sich ein Tatortkommissar mit kriminalistischem Gespür an diesen Fall macht? Ein Naturkrimi, wie er leider bittere Realität ist.
Vor exakt 30 Jahren, am Sonntag den 18. Mai 1980 um 8 Uhr 32, explodierte an der Westküste der USA ein Vulkan - der Mount St. Helens. Es war ein Ausbruch von unvorstellbaren Ausmaßen. Binnen weniger Minuten verlor der Berg 400 Meter seines Gipfels und die Schutt- und Aschemassen verwüsteten ein Gebiet eineinhalb Mal so groß wie Wien. Doch schon bald begann die Natur das zerstörte Land zurück zu erobern. Im Bild: Landschaft vor dem Ausbruch.
ARD/BR ERLEBNIS ERDE, "Karussell des Lebens - Die Streuobstwiese", am Sonntag (17.05.15) um 16:30 Uhr im ERSTEN.
Blühende Bäume, bunt getupfte Wiesen und saftiges Obst - Streuobstwiesen sind kleine Paradiese vor den Toren von Deutschlands Städten und Dörfern. Hier leben Menschen, Tiere und Pflanzen von- und miteinander. Es ist eine eigene kleine Welt, die sich im Rhythmus der Jahreszeiten dreht. Ein Karussell des Lebens - ohne Anfang und ohne Ende. Im Bild: ein Apfel am Baum.
Vor dem Hintergrund des UNESCO-Weltnaturerbes erzählen die Filmautoren Natur- und Tiergeschichten rund um die Victoria-Fälle: Von Flusspferden (im Bild), die im Sambesi ihre festen Reviere haben und von Bootsfahrern ängstlich gemieden werden und von Fischadlern, die im fischreichen Sambesi genug finden, um ihre Küken großzuziehen.
Wer nachts - vielleicht nach reichlichem Bierkonsum - die Münchner Kneipen rund um das Deutsche Museum verlässt und an der Isar entlang Richtung Bettstatt wankt, kann etwas Ungewöhnliches zu sehen bekommen. Im Mondschein, eine große Ratte - eine Wasserratte - oder eine Halluzination? Noch bevor die Chance besteht, mit einem bereits getrübten Blick das Dunkel zu durchdringen - ein lauter Platsch und das Wesen ist verschwunden. Doch es war keine Ratte, sondern ein Tier, das normalerweise scheu ist und das niemand inmitten einer Großstadt wie München vermutet hätte: ein Biber.
Entlang der Moldau, südlich der Goldenen Stadt Prag, liegt ein verborgenes Mosaik aus Seen, Teichen, Wiesen und Wäldern. Was auf den ersten Blick aussieht wie eine unberührte Wasserwildnis, ist jedoch ein Paradies aus Menschenhand.
Diese Exoten sind erst seit 50 Jahren in München heimisch - Mandarinenten kann man durchaus als "Zuagroaste" bezeichnen, wie viele hier in der Stadt. In ihrer ursprünglichen Heimat Ostasien sind sie stark bedroht. Sie brüten in hoch gelegenen Baumhöhlen. Doch den Mandarinenten geht es wie den Münchner Studenten: es herrscht große Wohnungsnot. Baumhöhlen sind rar. Die Enten müssen in Untermiete gehen.
Das Naturschutzgebiet rund um die Weltenburger Enge mit einer faszinierenden Vielfalt an Lebensformen zählt zu den ältesten Bayerns. Der Film begleitet die Gebietsbetreuerin Franziska Jäger ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Ihre Aufgabe ist es, durch zum Teil erstaunliche Maßnahmen den spezifischen Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu schützen.