Bildergalerie zu "Outback Inferno - Feueralarm in Australien"
Verloren im Feuer
Hat in Down Under ein Brandstifter zugeschlagen? Diesen Sachverhalt werden später Experten aufklären, denn die Löscharbeiten haben oberste Priorität. Das Feuer wütet in einem Staatsforst 110 Kilometer nördlich von Perth. Um den Flammen Einhalt zu gebieten, kommen dort schwere Fahrzeuge zum Einsatz. Cen Zamudio und seine Firefighter-Kollegen versuchen, mit den Bulldozern und Radladern rund um das Inferno eine Brandschneise anzulegen. Dabei müssen die Fahrer darauf achtgeben, dass sie im dichten Rauch nicht die Orientierung verlieren.
Im australischen Bundesstaat Western Australia droht Gefahr durch ein Buschfeuer. Die Flammen sind von einem Privatgrundstück nahe der Ortschaft Pinjar auf ein Waldgebiet übergesprungen. Dort wird auf einem Schießstand gerade ein Wettbewerb mit scharfer Munition ausgetragen. Damit sich die Bodentrupps bei den Löscharbeiten keine Kugel einfangen, wird die Anlage evakuiert. Die Piloten der Wasserbomber haben derweil mit ungünstigen Windverhältnissen zu kämpfen. Wegen der starken Rauchentwicklung herrscht im Cockpit schlechte Sicht.
Wo Rauch ist, ist auch Feuer? Michael Cirrilo hat auf seinem Erkundungsflug über dem Jarrahdale State Forest in Down Under einen Brandherd entdeckt. Der erfahrene Pilot gibt die Nachricht über Funk an seine Kollegen weiter, damit die Bodentrupps in der Region zum Einsatz ausrücken. Tom Niven und seine Firefighter-Kameraden bekommen es am Helena River im Bundesstaat Western Australia ebenfalls mit einem Buschfeuer zu tun. Die lodernden Flammen fressen sich im Eiltempo durch die dichte Vegetation, deshalb ist bei den Löscharbeiten Eile geboten.
Ein heißer Nachmittag neigt sich in Perth dem Ende zu, als 50 Kilometer östlich der Stadt bei Wellbucket ein Buschfeuer gemeldet wird. Firefighter Lindsey Vitler von der Mundaring-Wache ist einer der Ersten vor Ort. Dem 21-jährigen Notfallhelfer wird bei dem Einsatz eine verantwortungsvolle Aufgabe zugeteilt. Er soll einen Bulldozer schützen, der den Flammen in der Wildnis den Weg abschneidet. Ein Radlader erledigt an der anderen Flanke den gleichen Job. Die beiden Fahrzeuge haben bei der Brandbekämpfung unterschiedliche Stärken und Schwächen.
Löschflugzeuge können ihnen nachts nicht helfen, deshalb müssen die australischen Firefighter das Buschfeuer in der Nähe von Bell Rapids mit anderen Mitteln bekämpfen. Warwick Trew soll mit seinem Bulldozer in der Region eine Brandschneise anlegen, damit die Flammen nicht auf nahe gelegene Wohnhäuser übergreifen. Doch in dem felsigen Terrain darf sich Lebensretter in der Dunkelheit nicht den geringsten Fahrfehler erlauben, sonst geht es steil abwärts. Beim Manövrieren droht in Down Under außerdem Gefahr durch heiße Glut und Funkenflug.