"Myanmar - Durch das Land der goldenen Pagoden", Jahrzehntelange Abschottung durch ein Militärregime hat das frühere Burma quasi konserviert. Während die Nachbarstaaten, wie beispielsweise Thailand, eine rasante Entwicklung durchlaufen haben, bewegte sich in Myanmar lange Zeit fast nichts. Für Besucher wirkt das erwachende Myanmar wie ein Land aus einer vergessenen Zeit. Das liegt an den gigantischen, alten Tempelanlagen, die anmuten wie aus dem Märchenbuch, an den vielen buddhistischen Mönchen und an einer gewissen Rückständigkeit, die für Reisende durchaus Charme haben kann. ?Dies ist Burma?, schrieb einst Ruyard Kipling. ?Es ist ziemlich anders als alles, was du je gesehen hast.? Die lebendige Hafenstadt Rangun wird von der Shwedagon-Pagode überragt. Ihre fast 100 Meter hohe Kuppel ist ein Traum in Gold und Edelstein ? allein die Spitze sollen u¨ber 5.000 Rubine und Diamanten zieren. Eine englische Bahn aus dem Jahr 1948 führt in die alte Königsstadt Mandalay. Sie ist eines der reli
"Kambodscha - Durch das Land der Khmer", Kambodscha stand viele Jahre für die Gräueltaten der Roten Khmer, die in den 70er Jahren einen Massenmord an der eigenen Bevölkerung verübten. Der einstige Glanz der Khmer-Kultur, aber auch die Schatten der schrecklichen Terrorherrschaft liegen über der Seele des Landes, das sich gerade neu erfindet. In Siem Reap nahe der berühmten Tempelanlage Angkor Wat hat der Künstler Lim Muy Theam sein Atelier. Als Junge flüchtete er vor den Roten Khmer nach Frankreich und erlitt einen Gedächtnisverlust. Heute versucht er, durch die Malerei seine Kindheitserinnerungen wiederzufinden. In seiner Töpferwerkstatt bildet er Jugendliche aus, um ihnen und seinem Land bei der Suche einer verlorengeglaubten Kultur zu helfen. Die Reise führt von Angkor weiter über den Tonle-Sap-See, vorbei an fruchtbaren Ebenen, bis in den Süden Kambodschas. Dort ist der Farmer Nong Sin gerade bei der Pfefferernte. Sin baut seit 50 Jahren Kampot-Pfeffer an, eine der besten Pfeffersor