In dem der Sportler für seinen Kick Anlauf nimmt, gewinnt er Vorwärtsimpuls. Trifft der Fuß auf sein Ziel, wird ein Teil des Impulses auf dieses übertragen.
Die Läuferin bewegt sich gleichförmig vorwärts. Würde sie gegen die Hürde stoßen, wäre zwar ihr Unterkörper gestoppt - ihre restliche Masse würde sich aber weiterbewegen. Die Folge: Sie überschlüge sich.
Wie schaffen es Katzen, so hervorragend das Gleichgewicht zu behalten? Ihr Schwanz spielt eine wichtige Rolle beim Balancieren und sorgt dafür, dass der Schwerpunkt über der Grundfläche zwischen ihren vier Beinen bleibt.
Bei einer Zugstämme zieht der Turner sein Gewicht an den Ringen nach oben. Sobald sich seine Schultern oberhalb der Ringe befinden, dreht er seine Hände: Das Wechselwirkungsprinzip bewirkt nun, dass der Athlet die Ringe nach unten und damit sein Gewicht nach oben drücken kann.
Bei einem solchen Karatehieb wird der ganze Körper verwendet, um sich sehr zügig zum Ziel zu drehen, denn die Stoßkraft setzt sich zusammen aus Masse mal Geschwindigkeit.
Nicht nur Katzen, auch andere Haustiere machen sich die Kräfte der Physik zu Nutze. Solange ein Hamster im Laufrad seine Geschwindigkeit nicht oder nur graduell ändert, kann er sein Spiel fortführen. Stoppt er allerdings abrupt, wird er aus dem Rad geschleudert.