Weltweit kamen etwa 5000 bis 10 000 geschädigte Kinder auf die Welt. Anfang 2016 gab der Bundesverband Contergangeschädigter an, dass in Deutschland noch zirka 2400 Contergan-Geschädigte leben.
Uwe Barschel wird als neuer Ministerpräsident von Schleswig Holstein vereidigt. Er regiert das Bundesland von 1982 bis 1987. Nachdem ihm die sogenannte Barschel-Affäre zum Rücktritt veranlasste, wurde er am 11. Oktober 1987 im Genfer Hotel Beau-Rivage tot aufgefunden.
Einerseits war unklar, warum Verteidigungsminister Franz Josef Strauß der Bundeswehr riet, entgegen dem Rat einiger Experten, ein unausgereiftes Flugzeug in großen Stückzahlen zu bestellen. Andererseits wurde angezweifelt, ob bei der Beschaffung Korruption im Spiel war.
Björn Engholm, jahrelanger Konkurrent Barschels, gewinnt 1988 die Landtagswahlen in Schleswig Holstein. Auch er blieb von Skandalen nicht verschont: 1993 trat er wegen der "Schubladenaffäre" zurück und legte alle weiteren Parteiämter nieder.
Die politische Starfighter-Affäre entwickelte sich in Deutschland aufgrund der Umstände der Beschaffung des Kampfflugzeugs Lockheed F-104 oder auch "Starfighter" für die Bundeswehr.
Das millionenfach durch die Firma Grünenthal verkaufte Medikament Contergan, das den beruhigenden Wirkstoff Thalidomid enthielt, konnte bei der Einnahme in der frühen Schwangerschaft Schädigungen in der Wachstumsentwicklung der Föten hervorrufen.
Der Wettermoderator mit seinen Anwälten Johann Schwenn und Andrea Combé. Vor dem Oberlandesgericht Frankfurt erringt er im September 2016 einen weiteren juristischen Sieg gegen seine Ex-Freundin.