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SS-GB
GB, 2017

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"SS-GB"-Serienforum
Frommi schrieb am 20.07.2026, 15.58 Uhr:
Die britisch-deutsche Serie geht davon aus, dass England ab 1941 von Deutschland in Gestalt der SS besetzt ist.
Der Protagonist Doug Archer (Sam Riley) ist Ermittler bei Scotland Yard und schwankt zwischen Kollaboration mit den Besatzern und dem Widerstand. Die SS ist dem Ermittler vorgesetzt.
Der Mord an einem Schwarzhändler dient dazu, die NS-(SS-)Strukturen zu zeigen, wobei der Struktur und Ziel des Widerstands im Nebulösen bleiben.
Dabei bleibt auch die Aufklärung des Kriminalfalls und die Gesamtaussage eher im Unklaren. Insgesamt fehlt (mir) die erzählerische Struktur.
Der Cast ist top, Eidinger, Bock und die britische Besetzung (Sam Riley, Kate Bosworth und Maeve Dermody) überzeugen. Die Kameraarbeit unterstreicht das düstere Gesamtbild.
Aus dem Thema hätte man mehr machen können. Dem Plot fehlt eine gewisse Klarheit.
Eingeschränkte Empfehlung.
Amali schrieb am 16.12.2018, 13.27 Uhr:
Ich habe wahrscheinlich zuviel von "The man in the high Castle" in diese Serie hineininterpretieren.
Musste erst einsehen,das es anders ist.hab aber trotzdem nach Folge 3 auch aufgehört zu undurchsichtig.
vw761 schrieb am 30.06.2018, 06.32 Uhr:
Ich bin während der 3. Episode "ausgestiegen". Die Serie langweilt. Irgendwie finde ich die Handlungsstränge auch schwer nachvollziehbar, weil vieles nur angedeutet wird und auf Erzählungen fusst.
Es wird z.B. laufend von einem "Widerstand" gesprochen, ohne dass er aber konkret an mehreren Personen sichtbar wird. Es ist alles nebulös. Und Standartenführer Huth (Lars Eidinger) scheint alles genau geplant und ausspioniert zu haben, ohne dass der Zuschauer aber erfährt, wie er das denn gemacht hat. Nee, tue ich mir nicht länger an. Ich bin nach 3. Episoden raus.
dr.house schrieb am 20.04.2018, 16.24 Uhr:
Fand die Serie gar nicht so übel, zumindest besser als "Babylon Berlin"! Die Personen waren sympathischer. Lars Eidinger spielte wieder einmal hervoragend. Nur der Hauptdarsteller wirkte in seinen Klamotten immer irgendwie lächerlich und wie ein Abziehbild von Humphrey Bogart oder dem schwarzem Spion.vw761 schrieb am 30.06.2018, 06.36 Uhr:
Nee, "Babylon Berlin" ist bei weitem besser. Auch deshalb, weil es bei Babylon Berlin einen interessanten "roten Faden" gibt, nämlich z.B. das Foto, auf dessen Bedeutung insbesondere in Staffel 1 bei "BB" alles hinausläuft. In SS-GB ist dagegen alles nebulös und schwer begreiflich, weil die Handlung und die Motive abstrakt bleiben und der Zuschauer auch nach 3 Episoden nicht weiss, wo die Serie eigentlich hinwill und was erzählt werden soll.
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