Sattvisch, koscher und halal - Religion auf dem Teller
An Fest- und Feiertagen spielt die Küche in den meisten Religionen eine große Rolle. Oft geben religiöse Regeln vor, was auf den Tisch kommt. Zum Pessachfest werden in jüdischen Familien die sogenannten Mazzot, die ungesäuerten Brote, verspeist. Vorher müssen sogar alle ungesäuerten Speisen aus dem Haus geräumt werden. Generell gilt im Judentum, erlaubt ist, was koscher ist. Muslime unterscheiden zwischen halal und haram, erlaubt und verboten. In Buddhismus und Hinduismus gelten je nach Stand, Alter und Geschlecht ganz unterschiedliche Speisevorschriften: Sattva-Guna sind Nahrungsmittel, die laut ayurvedischer Küche die Lebensdauer steigern und für Zufriedenheit sorgen - sattvisch, also ausgewogen. STATIONEN zeigt, was in welchen Religionen auf den Teller kommt.
Religion erleben - der Name STATIONEN ist Programm. Ob Stationen einer persönlichen Entwicklung oder Stationen des Kirchenjahrs, die Feste der Religionen oder Stationen des Lebens: Die Sendung fragt, wie Menschen denken und glauben und ermöglicht den Zuschauern, Religion (mit) zu erleben und ihre eigene Orientierung in einer komplizierten Welt zu finden.