Geboren 1951 in Wuppertal, war Randi Crott nach dem Studium nur wenige Jahre Redakteurin im Landesstudio Dortmund, aber jahrzehntelang als Moderatorin und Reporterin für den WDR tätig, sowohl im Hörfunk als auch im Fernsehen: vor allem für "Mittagsmagazin", "MonTalk", "Hollymünd", "west.art am Sonntag". Und für die "Aktuelle Stunde", wo sie 1987 gemeinsam mit anderen auf außergewöhnliche Weise über die geplante Schließung des Hüttenwerkes Rheinhausen berichtete. Durch die Wahl ihrer Mittel landete sie zwar vor Gericht, doch erwarb sie sich nachhaltig den Respekt Tausender Stahlwerker.
"Graf Zahl" wurde er genannt, weil er in Wahlsendungen die Prognosen und Hochrechnungen präsentierte. Eine ihm gewidmete Parodie, der "Uli aus Deppendorf", war in den kabarettistischen "Mitternachtsspitzen" jahrelang zuständig für die Mitteilungen aus Partei- und Regierungskreisen und wurde Kult. "Die Angela Merkel des ARD-Informationsfernsehens" nannte man ihn, vielleicht weil er als Top-Journalist im politischen Berlin bis zum Ruhestand 2015 ohne Affären und Allüren wirkte: Ulrich Deppendorf, geboren am 27.01.1950 in Essen.
Zum runden Geburtstag zeigt das WDR Fernsehen ein einstündiges Interview, das Klaus Michael Heinz im Sommer 2019 für die Sendereihe "WDR Geschichte(n)" führte.
Geboren 1948 in Solingen-Ohligs, engagierte sich Wolfgang Schmitz bereits vor dem Abitur auch politisch: als Schulsprecher und in der Kölner Schülerbewegung, was 1968 bundesweit für Aufsehen sorgte. Nach seiner Mitarbeit bei der linken Jugendzeitschrift "Underground", nach etlichen Jahren Tätigkeit für Jugendsendungen in Hörfunk und Fernsehen und seiner Festanstellung, leitete er im WDR mehrere Redaktionsgruppen, wurde er Programmchef der Hörfunkwelle WDR5 und schließlich Hörfunkdirektor.
"Graf Zahl" wurde er genannt, weil er in Wahlsendungen die Prognosen und Hochrechnungen präsentierte. Eine ihm gewidmete Parodie, der "Uli aus Deppendorf", war in den kabarettistischen "Mitternachtsspitzen" jahrelang zuständig für die Mitteilungen aus Partei- und Regierungskreisen und wurde Kult. "Die Angela Merkel des ARD-Informationsfernsehens" nannte man ihn, vielleicht weil er als Top-Journalist im politischen Berlin bis zum Ruhestand 2015 ohne Affären und Allüren wirkte: Ulrich Deppendorf, geboren am 27.01.1950 in Essen.
Zum runden Geburtstag zeigt das WDR Fernsehen ein einstündiges Interview, das Klaus Michael Heinz im Sommer 2019 für die Sendereihe "WDR Geschichte(n)" führte.
Geboren 1938 in Uerdingen, war Inge von Bönninghausen nach ihrer Promotion und einem ersten Berufsjahr beim Saarländischen Rundfunk als freie Mitarbeiterin und dann Redakteurin für das Schulfernsehen des WDR tätig. Als Mitglied der Kulturredaktion erfand sie im Fernsehen die "Frauen-Studien", heute "Frau tv", als engagierte Feministin setzte sie sich ein für den ersten Frauenförderplan des WDR. Als "journalistische Aufklärerin" und "Vorreiterin von Gendergerechtigkeit im Fernsehen" erhielt sie 2018 die besondere Ehrung des Grimme-Preises.
Julia Dingwort-Nusseck, geboren 1921 in Hamburg-Altona, kann auf eine außerordentliche Berufsbiografie zurückblicken: Als promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin war sie die erste Frau, die eine Wirtschaftsredaktion leitete - beim NWDR und beim NDR in Hamburg; sie war die erste Chefredakteurin Fernsehen des WDR in Köln, die erste Präsidentin der Niedersächsischen Landeszentralbank sowie die erste Frau im Zentralbankrat der Bundesbank. Das im Herbst 2019 von Klaus Michael Heinz mit ihr geführte Gespräch bildet den Auftakt zur zweiten Staffel der "WDR Geschichte(n)", für die Klaus Martens und Klaus Michael Heinz erneut Frauen und Männer dazu befragt haben, was sie im Laufe der Jahrzehnte vor und hinter den Mikrofonen oder den Kameras erlebten, gestalteten und bewirkten - hauptsächlich im und für den Westdeutschen Rundfunk.