Entgegen der allgemeinen Annahme entstehen Wüsten keinesfalls nur in heißen und trockenen Gebieten. Auch ist nicht unbedingt Wassermangel die Ursache. Island verfügt über ausreichend Wasser. Es regnet im Überfluss und von flimmernder Hitze ist keine Spur. Trotzdem wächst hier nichts.
Als die Wikinger vor 1200 Jahren nach Island kamen, prägten noch Birkenwälder das Landschaftsbild. Abholzung und Überweidung bedingten, dass weite Flächen ?ver-wüsteten?.
Auf den ehemals fruchtbaren Flächen rund um die Oase Dunhuang gedeiht nicht mehr viel. Auch Baumwolle wächst nur noch auf Feldern, die sich ausreichend bewässern lassen.