Die Ruinen von Angkor bezeugen, dass es hier eine große Stadt, eine ganze Kultur gegeben hat. Und man fragt sich, was aus dem mächtigen, kultivierten und aufgeklärten Volk geworden ist, dem diese monumentalen Werke zuzuschreiben sind
Drei wichtige Ereignisse aus dem Jahr 1492 sind zu nennen: die Eroberung Granadas durch die Katholischen Könige, der Erlass eines Edikts zur Vertreibung der Juden aus Spanien und Kolumbus Betreten Amerikas.
11. Februar 1990 - Die Freilassung von Nelson Mandela
Seit 2013 steht vor dem Eingang des Victor-Verster-Gefängnisses eine Bronzestatue, die Mandela mit erhobener Faust zeigt. Doch als er am 11. Februar 1990 inmitten einer Menge aus Anhängern und Journalisten durch das Tor trat, war noch nichts entschieden.
Lange wurde gelehrt, dass die Amerikaner Hiroshima und Nagasaki bombardierten, um das Ende des Krieges zu beschleunigen und so Menschenleben zu verschonen. Es wurde sogar eine Zahl genannt: 500.000 gerettete Menschen. Doch diese Zahl ist rein hypothetisch.
Mohammeds Auszug aus Mekka nach Medina im Jahr 622, auf Arabisch "Hidschra" genannt, markiert den Beginn einer neuen Zeitrechnung: das Jahr 1 des Islam.
Laut dem griechischen Historiker Plutarch verging kein Tag, an dem Alexander nicht in der "Ilias" las. Er träumte davon, in Achilles Fußstapfen zu treten.
Man kann die Geschichte lieben, aber auch die Stätten oder die Momente, in denen die Geschichte sozusagen entgleist und wir in einem Meer von Ungewissheiten versinken. Genau das ist in Angkor geschehen.
Am 20. Juni 1789 versammeln sich die Abgeordneten des Dritten Standes im Ballhaus von Versailles und geloben, nicht eher auseinanderzugehen, "bis dass die Verfassung des Königreichs vollendet und durch solide Grundlagen gesichert ist."
Und was ist in jenen Tagen wirklich in Versailles passiert? Wer waren die Männer, die sich versammelt und geschworen hatten, dem Volk die nationale Souveränität zu übertragen?
Der Prozess von Sokrates, dem „Vater aller Philosophen“, wurde zum Mythos, der als Sinnbild für Toleranz und Gedankenfreiheit oder auch zur Legitimierung von ideologischer Diktatur dient.
Die Konstantinische Schenkung ist das folgenschwerste Dokument, das uns aus dem Mittelalter überliefert ist. Sie legitimierte den weltlichen Herrschaftsanspruch der Päpste und machte den Kirchenstaat zu einer bedeutenden Territorialmacht.
Am Pariser Quai St. Michel im 5. Arrondissement steht seit 2019 eine Stele, die an ein Massaker an ?vielen Algeriern? erinnert, das hier am 17. Oktober 1961 stattfand. Es ist ein wenig bekanntes Datum, das lange lieber verschwiegen als erinnert wurde.
Nach unzähligen Um- und Anbauten beherbergt die Grabeskirche in Jerusalem heute sämtliche heilige Stätten unter einem Dach. Den Golgotafelsen erreicht man nun über eine Treppe (Pfeil), die in eine Doppelkapelle mündet.
Am 24. Januar 1789 beruft der König die drei Stände der Generalversammlung in Versailles ein, um ihnen seine finanziellen Reformen vorzustellen. Vertreten sind: Klerus, Adel und der Dritte Stand.
11. Februar 1990 - Die Freilassung von Nelson Mandela
Die Rede vom 11. Februar 1990 ist kein Abgesang auf die Apartheid. Es bleibt noch viel zu tun und Mandela weiß, dass die Geschichte der Apartheid noch nicht zu Ende ist.
Der Historiker Patrick Boucheron beleuchtet die wichtigsten Daten des Jahres 1492. Die "Entdeckung" Amerikas ist dabei keineswegs das einzige einschneidende Ereignis.
Als die Pest ausbricht, wird der Sensenmann zur Inkarnation des Todes. Später schwingt er sich dann als einer der apokalyptischen Reiter auf einen abgemagerten Gaul.
Im Norden des heutigen Kambodscha befinden sich die Ruinen von Angkor der einstigen Hauptstadt eines Reiches, das zu Beginn des 9. Jahrhunderts entstand und 1431 unterging.
Auf der Karte von Jorge de Aguilar sind nur die wichtigsten iberischen Städte eingezeichnet: Lissabon, Sevilla, Granada. Neben Granada liegt noch eine kleinere, von den Katholischen Königen gegründete Stadt, die der Belagerung Granadas diente.
11. Februar 1990 - Die Freilassung von Nelson Mandela
Dies ist die Geschichte eines Mannes, der 1990 seine ersten Schritte als freier Mensch in einem Land macht, das ihn jeglicher Rechte beraubte. Denn Nelson Mandela ist schwarz, und in Südafrika herrscht seit 1948 das Regime der Apartheid.
1860 geht der junge Henri Mouhot im damaligen Indochina auf Schmetterlingsjagd. Mitten im Dschungel stößt er plötzlich auf gewaltige Ruinen: Er hat die Tempelanlagen von Angkor entdeckt.
1932 veranstaltet die Stadt Hiroshima ihre erste zivile Luftschutzübung. Die ganze Welt sieht damals Bilder eines gefährlichen Landes, das sich auf einen langen Krieg vorbereitet – mit Asien als erstem Schauplatz.
Alexanders Tod lässt sich bis heute detailliert nachvollziehen, da Zitate von Plutarch aus den "Ephemeriden Alexanders des Großen" vorliegen, einem von seinem Sekretär geführten Tagebuch.
Im Sommer 1789 kommt es in ganz Frankreich zu Volksaufständen. Die Abgeordneten des Ballhausschwurs beschließen in der Nacht vom 4. auf den 5. August die Abschaffung der Feudalrechte der Grundherren und somit das Ende des Feudalismus.
Abbildung des Mansa Musa im Katalanischen Atlas (1375), einer bedeutenden Landkarte des Mittelalters. Musa war der 10. Mansa – übersetzt soviel wie „König der Könige“ – des malischen Reiches und der reichste westafrikanische Herrscher seiner Zeit.
Wir wissen aus verschiedenen Quellen, dass die mittelalterlichen Gesellschaften zunächst mit Prozessionen auf die Epidemie reagierten, um für ihre Sünden zu büßen und die Dämonen zu vertreiben.
Im Jahr 62 erlebt Pompeji ein starkes Erdbeben, das in der Stadt schwere Schäden anrichtet. Die Einwohner von Pompeji ahnen nicht, dass diese seismische Aktivität ein Vorzeichen für das Erwachen des Vulkans ist.