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131

Zahlen schreiben Geschichte

(Quand l'histoire fait dates) 
F, 2017–

Zahlen schreiben Geschichte
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  • Serienwertung0 34501noch keine Wertungeigene: –

Zahlen schreiben Geschichte Episodenguide

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  • Zeichenerklärung: S StaffelE Episode Stream im TV

Verfügbar auf arte.tv, YouTube

  • 1.10133 - Die Kreuzigung Jesu
    Zahlen sind seit frühester Zeit Teil des menschlichen Daseins und der Zeitrechnung. Mit der neuen Dokumentationsreihe "Zahlen schreiben Geschichte" blickt ARTE in einer Zeitreise zurück auf die großen Daten der Weltgeschichte. Die Reihe hinterfragt auch kritisch, wie die Geschichtsschreibung unser Weltgeschehen von der Antike bis heute anhand von Zahlen zusammenfasst. Im Christentum hat die Zeit eine Richtung. Sie beginnt mit der Geburt Jesu, doch ihren Sinn also ihre Richtung und ihren Erwartungswert erhält sie erst mit der Kreuzigung. Die Kreuzigung Jesu stellt in einer christlichen Geschichtsschreibung ein epochales Ereignis dar. Für Historiker ist sie vielleicht das am wenigsten ungewisse Indiz dafür, dass Jesus gelebt hat. Denn warum sollte jemand eine so unerhörte und so unglaubliche Geschichte erfinden? Und warum richtet sich die Welt eigentlich nach der christlichen Zeitrechnung?
    arte, 17.03.2018
  • 2.10224. September 622 - Die Geburt des Islam
    Mohammeds Flucht aus Mekka nach Medina im Jahr 622, auf Arabisch "Hidschra" genannt, markiert den Beginn einer neuen Zeitrechnung: das Jahr 1 des Islam. Damals schreiben die Buddhisten das Jahr 1.165, die Juden das Jahr 4.381 und die Christen das Jahr 622. Aber was wissen wir tatsächlich über die Entstehung des Islam? Wie konnte die neue religiöse Bewegung in weniger als einem Jahrhundert ein ganzes Reich erobern?
    arte, 17.03.2018
  • 3.103323 v. Chr. - Tod Alexanders des Großen
    Mit Alexander stirbt in Babylon der größte Eroberer aller Zeiten. Alexander wurde im Jahre 356 vor Christus als Sohn König Philipps II. von Makedonien und der Königin Olympias geboren. Im Jahre 336 vor Christus folgte der 20-jährige Alexander seinem Vater auf den Thron des Königreichs Makedonien. Von 334 vor Christus an unternimmt er einen zehnjährigen Feldzug gegen das Perserreich, seinerzeit die größte Territorialmacht der Erde. Keinem anderen gelang es, sein Reich über ganz Eurasien auszudehnen, das er in nur wenigen Jahren von der griechischen Mittelmeerküste bis hin zum Indischen Subkontinent unterwarf. In seinem Leben verbindet sich Geschichte mit Mythos, seine Figur wurde zu einer die Zeiten überdauernden Projektionsfläche. Er wurde zu einer Ikone und zu einem beliebten Motiv in Kunst, Literatur und Film. Die Legende stellte schließlich die wahren historischen Ereignisse in den Schatten. Alexanders historischer Brückenschlag zwischen dem antiken Griechenland mit seinen kränkelnden Poleis und Persien lieferte den Stoff für zahlreiche Fiktionen. Umgekehrt erklären sich die wahren Ereignisse heute nicht mehr ohne diese Darstellungen von Alexanders Heldentum, das immer wieder unterschiedlich rezipiert wurde.
    arte, 24.03.2018
  • 4.1041492 - Eine neue Welt
    1492 ging in die Geschichte ein als das Jahr, in dem Amerika entdeckt wurde, das Mittelalter zu Ende ging und die Neuzeit anbrach. Tatsächlich ist der erste Schritt des Christoph Kolumbus auf einem Antillenstrand am 12. Oktober besagten Jahres Teil einer weit komplexeren Geschichte. Sie begann in Granada, Andalusien, und wirft ein völlig anderes Licht auf die Frühmoderne des christlichen Abendlandes.
    arte, 24.03.2018
  • 5.10520. Juni 1789 - Der Ballhausschwur
    Am 20. Juni 1789 versammelten sich die Abgeordneten des Dritten Standes im Ballhaus von Versailles, einer Sporthalle aus dem 17. Jahrhundert, und geloben, nicht eher auseinanderzugehen, bevor sie nicht Frankreich eine Verfassung gegeben haben. Doch kaum jemand weiß, was an diesem Tag wirklich in Versailles geschah. Was ist in jenen Tagen wirklich in Versailles passiert? Und wer waren die Männer, die sich versammelt und geschworen hatten, dem Volk die nationale Souveränität zu übertragen?
    arte, 31.03.2018
  • 6.10611. Februar 1990 - Die Freilassung von Nelson Mandela
    "Ich stehe hier vor euch nicht als Prophet, sondern als demütiger Diener, von Euch, dem Volk." Mit diesen Worten wandte sich Nelson Mandela in seiner ersten Rede nach seiner Freilassung aus 27-jähriger Gefangenschaft an das südafrikanische Volk. 27 Jahre, die einer Zeit verschuldet waren, die in Südafrika von Ausgrenzung und Unterdrückung der nicht-weißen Bevölkerung gekennzeichnet war - der Apartheid. Mandelas Rede am 11. Februar 1990 wurde von Politikern und Apartheidsgegnern weltweit verfolgt. Südafrika war als eines der ersten afrikanischen Länder kolonisiert worden, und seine unterdrückten nicht-weißen Bewohner erlangten als letzte die Freiheit und Unabhängigkeit. 1990 ging als das Jahr in die Geschichte ein, in dem die lange, grausame Kolonialzeit endlich ein Ende nahm. Doch ist sie wirklich überstanden?
    arte, 31.03.2018
  • 7.10779 - Der Untergang von Pompeji
    Über 1.600 Jahre lang lag Pompeji den Blicken der Menschheit verborgen. Die ersten Grabungen fanden erst 1748 statt, mit dem Ziel, Skulpturen und antike Überreste für den Königspalast in Neapel zu bergen. Für die Archäologie war die hervorragend konservierte Stadt ein Glücksfund, glaubte man doch, in ihr ein Ebenbild der antiken römischen Stadt vor Augen zu haben. Doch neuere archäologische Funde zeigen, dass die Geschichte von Pompeji weit länger und einzigartiger ist als bisher angenommen ...
    arte, 07.04.2018
  • 8.1086. August 1945 - Hiroshima
    Längst ist Hiroshima nicht mehr nur der Name einer Stadt, sondern steht symbolisch für die Angst vor einem Atomkrieg. Die Geschichte Hiroshimas ist reduziert auf jenen Moment ihrer Vernichtung; keine Erinnerung, die nicht vom Schrecken jener Tage erzählt. Doch wie gedenkt man einer solchen Katastrophe und wie kann man den Menschen vermitteln, was damals passiert ist? Um die Geschehnisse zu verstehen, braucht es mehr als den Bilderkrieg, den sich Amerika und Japan im Anschluss an das Ereignis lieferten.
    arte, 07.04.2018
  • 9.1091347 - Der Schwarze Tod
    Im Jahr 1347 bricht in Europa die Pest aus. Sie kommt per Schiff aus Asien und gelangt im November 1347 nach Marseille. Von dort aus breitet sie sich in ganz Europa aus, bis sie 1352 oder 1353 Moskau erreicht. Ein Drittel der europäischen Bevölkerung wird ihr zum Opfer fallen - in den Städten stirbt fast die Hälfte der Einwohner. Innerhalb von fünf Jahren fordert sie zwischen 25 und 45 Millionen Todesopfer. Sie ist die schrecklichste Katastrophe des Mittelalters. Dennoch zeugen vom "Schwarzen Tod" nur wenige Spuren. Was hat sich seinerzeit wirklich zugetragen?
    arte, 14.04.2018
  • 10.1101431 - Der Untergang von Angkor
    In dieser Folge rekonstruiert Patrick Boucheron das Jahr 1431 - den mutmaßlichen Zeitpunkt des Untergangs von Angkor. Das ist das offizielle Datum in der Chronologie der Weltgeschichte. Wann das mächtige Reich im heutigen Kambodscha, das sechs Jahrhunderte lang die ganze Region dominierte, tatsächlich unterging, ist nicht gesichert. Ebenso wenig sind die Ursachen für den Niedergang gewiss. Man kann sogar die Frage stellen, ob es diesen Untergang überhaupt gegeben hat.
    arte, 14.04.2018