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10. Strafkammer - Momentaufnahmen

(10e chambre - Instants d'audience)F, 2004
10. Strafkammer - Momentaufnahmen
Bild: 3sat
  • 1 Fan 
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Filminfos

Der Dokumentarfilm zeigt den Gerichtsalltag: zwölf Fälle, zwölf Geschichten von Männern und Frauen, die sich eines Tages vor dem Richter wieder finden. Die Vergehen reichen von Fahren unter Alkoholeinfluss bis zu nächtlichem Rowdytum, von einfachem Diebstahl bis zu häuslicher Gewalt. Immer sind es kleine Dramen aus dem Alltag. Der französische Filmemacher Raymond Depardon denunziert die Angeklagten nicht, er begibt sich auf Augenhöhe, ohne selbst Partei zu ergreifen. Entstanden ist ein von der ersten bis zur letzten Minute spannender Dokumentarfilm, der von staatlicher Ordnung, Machthierarchien und Selbstdarstellung ebenso handelt wie von Taschendieben mit Berufsehre, von drogenabhängigen Wracks mit Schusswaffe und von ehemals unbescholtenen Bürgern, die so plötzlich auf der anderen Seite des Gesetzes stehen, dass sie an die eigene Schuld nicht recht glauben können. Der Film nimmt das Gericht pragmatisch in den Blick, ohne Illusionen, aber keineswegs desillusioniert: als einen Ort, an dem der Staat versuchen muss, Recht zu produzieren. Was zu sehen ist, ist immer wieder das gleiche Schema einer Gerichtssitzung: Befragung der Angeklagten durch die Richterin, danach Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung, nächster Fall. Nach einigen Fällen verliest die Richterin die gesammelten Urteile der jeweiligen Verhandlungs-Session en bloc. Diese einfache Struktur hilft zum einen, das wuchernde Leben, das der Film zeigt - die verschiedenen Charaktere, Handlungsabläufe, Falldarstellungen - anhand einer klaren Spannungsdramaturgie zu bündeln. Zum anderen lässt dieses juristische Fließband der Wahrheitsfindung erkennen, dass Recht in erster Linie eine Praxis ist - etwas, das Fall für Fall neu verhandelt, abgewogen und schließlich gesprochen werden muss. Gedreht wurden die Anhörungen der 10. Strafgerichtskammer in Paris von Mai bis Juli 2003. Eine außergewöhnliche Drehgenehmigung machte es möglich. Filmdokumente aus Anhörungen dürfen normalerweise erst zwanzig Jahre nach der Rechtsprechung gezeigt werden. Ein Jahrzehnt nach "Délits flagrants" greift der Cineast Raymond Depardon sein früheres Anliegen wieder auf, indem er mit diesem neuen Dokumentarfilm Einblick in das Funktionieren der Gerichtsmaschinerie gibt und damit auch in die französische Gesellschaft. Diese zuschauende, aufmerksame Gerichtssaal-Doku ist vor allem ein verblüffend lebendiger, vielschichtiger Film. Von allen gefilmten Angeklagten wurde eine schriftliche Erlaubnis eingeholt. Ihre Namen werden nicht genannt, und der Film kam erst in die Kinos, als jeweils ein definitives Urteil gesprochen war. Der Dokumentarfilm lief erfolgreich bei den Filmfestspielen von Cannes.
(hr-fernsehen)

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