Bruno und Malik kümmern sich mit Humor und Einfallsreichtum um autistische Jugendliche. Doch ihre unkonventionellen Methoden rufen schon bald die Behörden auf den Plan. In dieser auf wahren Begebenheiten beruhenden Sozialkomödie des Regie-Duos Éric Toledano und Olivier Nakache ("Ziemlich beste Freunde") glänzt Charakterdarsteller Vincent Cassel als engagierter Sozialarbeiter mit Herz und Witz. "Ich finde eine Lösung!": Was wie eine Floskel klingt, ist für den jüdischen Sozialarbeiter Bruno und seinen muslimischen Kollegen Malik gelebte Wirklichkeit. Und das, obwohl der Alltag mit einem wilden Haufen undisziplinierter Azubis und besonders schwierigen autistischen Jugendlichen einige Herausforderungen birgt. Das ewig klingelnde Notrufhandy Brunos lässt jedes seiner romantischen Dates platzen, und wenn sein ältester Schützling Joseph mal wieder zwanghaft die Notbremse in der Metro ziehen muss, ist das Chaos perfekt. Mit zupackendem Engagement und unverwüstlichem Humor nehmen Bruno und Malik immer wieder den Kampf mit den Behörden auf und schaffen eine Gemeinschaft, in der jeder die Chance bekommt, über sich selbst hinauszuwachsen. "Alles außer gewöhnlich" ist eine französische Sozialkomödie von Éric Toledano und Olivier Nakache, den Machern des Sensationserfolgs "Ziemlich beste Freunde". Ein berührender, auf wahren Begebenheiten beruhender Film über Freundschaft, Solidarität und soziale Gerechtigkeit mit dem französischen Charakterdarsteller Vincent Cassel ("Black Swan", "Mon Roi") in der Hauptrolle. Die Zeitschrift "filmdienst" urteilt über den Film: "Die mit dezentem Humor und einer großen Leichtigkeit inszenierte Dramödie stützt sich auf reale Vorbilder und eine mehrjährige Beobachtung des Alltags in der Einrichtung des Vereins 'Le Silence de Justes'. Auf spielerische und höchst unterhaltsame Weise trägt der Film zum Abbau von Berührungsängsten bei und leistet insbesondere viel für das Verständnis von Autismus." Zum Regieduo Toledano/Nakache schreibt die "Süddeutsche Zeitung": "Reale Vorbilder, echte Schicksale sind wichtig für sie, andernfalls könnte man ihre Erzählungen von Schwerbehinderungen oder sozialem Engagement schnell als Lehrstücke abtun. Die beiden Regisseure haben aber ein ziemlich gutes Gespür dafür, wie solche Themen zu verfilmen sind: Lebensnah und temporeich, mit möglichst viel Humor und ohne jede Rührseligkeit. Das schafften sie bei 'Ziemlich beste Freunde', aber auch bei 'Heute bin ich Samba' (...) und jetzt auch in 'Alles außer gewöhnlich'."...
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Bruno (Vincent Cassel, li.) und Malik (Reda Kateb, re.) kümmern sich im Großraum Paris um schwer autistische Kinder und Jugendliche, sogenannte Systemsprenger.
Bruno (Vincent Cassel, re.) leitet eine private Einrichtung für schwer autistische Kinder und Jugendliche, die von staatlichen Heimen oft abgewiesen werden.
Bruno (Vincent Cassel, re.) mit dem autistischen Jungen Joseph (Benjamin Lesieur, li.): Bruno versucht, ihn in ein selbstständigeres Leben zu begleiten.
Malik (Reda Kateb, links) und Bruno (Vincent Cassel, rechts) versuchen, den verschlossenen jungen Autisten Valentin (Marco Locatelli, Mitte) zur Pferdetherapie zu bewegen. Eine Dose Cola macht’s möglich.