Für Filip und seine Familie ist das "Kinderhaus Pusteblume" ein Ort, an dem sie von ihrem anstrengenden Alltag Abstand nehmen können. Die gerade fertiggestellte und einladende Einrichtung in Burg im Spreewald schließt eine wichtige Versorgungslücke. Filip ist krank. Er hat eine schwere Behinderung, die seinen Eltern und auch seinem gesunden Bruder viel abverlangt. Im Kinderhaus nehmen ihnen spezialisierte und liebenswürdige Pfleger die Arbeit ab, so dass auch die Eltern einmal an sich denken können oder Zeit mit ihren gesunden Kindern haben. "Kinderhaus Pusteblume" ist aber mehr als ein Ort, an dem belastete Familien regelmäßig durchatmen können. Hier sind alle darauf vorbereitet, dass die meist schwerst behinderten Kinder einmal in einer guten und vertrauten Atmosphäre sterben können. Mit viel Feingefühl und doch mit großer Nähe zeichnet die Reportage das Bild von einer kirchlichen Einrichtung, die Menschen in ihrem eigenen Rhythmus betreut und begleitet.
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