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Bachs Osteroratorium und Zelenkas Ostermesse
Mit Vox LuminisD, 2024
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Filminfos
Bach und Zelenka, Leipzig und Dresden, protestantisch und katholisch, Ostern in den Jahren 1725 und 1726. Das belgische Vokalensemble Vox Luminis setzt zwei geistliche Werke des deutschen Hochbarock zueinander in Beziehung, denen eines gemeinsam ist: die Freude über die Auferstehung Jesu Christi.
Bachs Osteroratorium BWV 249 wurde zum ersten Mal am Ostersonntag 1725 aufgeführt. Das Werk wird als Oratorium eingeordnet, weil ihm ein erzählender Bibeltext zu Grunde liegt; dieser wird aber, abweichend von Bachs anderen oratorischen Werken, nicht vom Evangelisten und den handelnden Personen wörtlich vorgetragen, sondern in frei nachgedichteter Form wiedergegeben. Picander musste seinen Text einer weltlichen Glückwunschkantate unterlegen, die Bach Ende Februar 1725, rund fünf Wochen vor der Uraufführung des Osteroratoriums, anlässlich des Geburtstags Herzog Christians von Sachsen-Weißenfels komponiert hatte.
Protagonisten des Oratoriums sind Maria Magdalena (Alt), Maria Jacobi (Sopran), Petrus (Tenor) und Johannes (Bass). Nachdem Maria Magdalena dem auferstandenen Jesus zuvor begegnete und dieses den Jüngern berichtete (was im Oratorium zu Beginn des ersten Rezitativs nur ganz kurz angedeutet wird), eilen die Jünger zum Grab und finden dieses leer, da Jesus auferstanden ist.
Jan Dismas Zelenkas Missa paschalis hingegen ist eine feierliche und formal kompakte Messvertonung. Vier Trompeten und Pauken verleihen diesem brillanten Beispiel Dresdner Hofmusik eine besonders festliche Stimmung. In seinen herausragenden geistlichen Werken für den Hof Augusts des Starken verbindet Zelenka archaische Satztechniken mit den modernsten Ausdrucksmitteln seiner Zeit zu hochexpressiven Schöpfungen. Mitte der 1720er Jahre wurde er immer häufiger aufgefordert, die musikalische Leitung der Liturgie anstelle des Hofkapellmeisters Heinichen zu übernehmen, der 1729 an Tuberkulose starb. Zu Beginn des Jahres 1726 hatte er bereits sechs phantasievolle Messvertonungen für Dresden geschrieben.
Bachs Osteroratorium BWV 249 wurde zum ersten Mal am Ostersonntag 1725 aufgeführt. Das Werk wird als Oratorium eingeordnet, weil ihm ein erzählender Bibeltext zu Grunde liegt; dieser wird aber, abweichend von Bachs anderen oratorischen Werken, nicht vom Evangelisten und den handelnden Personen wörtlich vorgetragen, sondern in frei nachgedichteter Form wiedergegeben. Picander musste seinen Text einer weltlichen Glückwunschkantate unterlegen, die Bach Ende Februar 1725, rund fünf Wochen vor der Uraufführung des Osteroratoriums, anlässlich des Geburtstags Herzog Christians von Sachsen-Weißenfels komponiert hatte.
Protagonisten des Oratoriums sind Maria Magdalena (Alt), Maria Jacobi (Sopran), Petrus (Tenor) und Johannes (Bass). Nachdem Maria Magdalena dem auferstandenen Jesus zuvor begegnete und dieses den Jüngern berichtete (was im Oratorium zu Beginn des ersten Rezitativs nur ganz kurz angedeutet wird), eilen die Jünger zum Grab und finden dieses leer, da Jesus auferstanden ist.
Jan Dismas Zelenkas Missa paschalis hingegen ist eine feierliche und formal kompakte Messvertonung. Vier Trompeten und Pauken verleihen diesem brillanten Beispiel Dresdner Hofmusik eine besonders festliche Stimmung. In seinen herausragenden geistlichen Werken für den Hof Augusts des Starken verbindet Zelenka archaische Satztechniken mit den modernsten Ausdrucksmitteln seiner Zeit zu hochexpressiven Schöpfungen. Mitte der 1720er Jahre wurde er immer häufiger aufgefordert, die musikalische Leitung der Liturgie anstelle des Hofkapellmeisters Heinichen zu übernehmen, der 1729 an Tuberkulose starb. Zu Beginn des Jahres 1726 hatte er bereits sechs phantasievolle Messvertonungen für Dresden geschrieben.
(arte.tv)
Daten
Länge: ca. 82 min.
| Deutsche Stream-Premiere | Di, 15.04.2025 (arte.tv) |
| Originalsprache: | Deutsch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
![Ensemble Vox Luminis]()
![Lionel Meunier]()
- Regie: Tilo Krause
- Produktionsfirma: ARMIDA FILM
im Fernsehen
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