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Begräbnis einer Gräfin

D, 1992
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Filminfos

Im Jahr 1952 findet auf dem Gut Mollwitz im Landkreis Lüneburg eine Testamentseröffnung statt, da die Gräfin Henriette Else Amalie von Mollwitz verstorben ist. In dem Testament hat sie festgelegt, neben ihrem Mann beigesetzt zu werden, der in ihrer Heimat begraben ist, die heute auf dem Gebiet der DDR liegt und die sie 1945 wegen des Einmarsches der Roten Armee verlassen hat. Das Bestattungsunternehmen Bastmann (West) erhält den Auftrag, den Sarg bis zur innerdeutschen Grenze zu bringen, wo dieser von seinem Zwillingsbruder, dem Bestattungsunternehmen Bastmann (Ost) übernommen wird, der ihn dann in das Dorf Mollwitz im Kreis Demmin bringt.
Dort zu später Stunde angekommen übergibt der Bestatter den Sarg dem ansässigen Pfarrer Nothsack, der ihn erst einmal in der Kirche vor dem Altar abstellt. Am nächsten Morgen telefoniert der Pfarrer mit dem zuständigen Superintendenten Kunefke, um die Zuständigkeiten zu klären, denn er befindet sich nicht mehr im Amt, da er bereits pensioniert ist. Trotzdem erhält er den Auftrag, sich weiter um die Angelegenheit zu kümmern. Gemeinsam mit dem Bauern Fetzer, einem Mitglied des Kirchenvorstands, beschließen sie, jede Sensation zu vermeiden und die Würde des Todes zu achten, obwohl sie mit Problemen von bestimmten Seiten rechnen.
Natürlich spricht sich die Neuigkeit schnell im Ort herum und der Dorfpolizist Mattfeld klärt den zugezogenen Bürgermeister Otto Brause über die Situation auf. Der erste Weg führt die Beiden zum Pfarrer, wo sie sich die Begleitpapiere der ortsfremden Leiche, wie sich der Bürgermeister ausdrückt, zeigen lassen. Im Ergebnis der Überprüfung wird die Gräfin erst einmal beschlagnahmt. Der Volkspolizist erzählt von Fallbeispielen, die auf der Polizeischule gelehrt wurden und der Bürgermeister legt daraufhin fest, den Sarg zu öffnen, um sich zu überzeugen, dass sich die Gräfin wirklich darin befindet. Das ist zwar ein schwieriges Unterfangen, da es sich um einen Zinksarg handelt, doch mit Hammer und Meißel gelingt es und tatsächlich ist es die verstorbene Gräfin, die darin liegt, wie der Pfarrer bestätigt. Darauf ruft der Bürgermeister eine Versammlung der Genossen der SED ein. In einer Abstimmung erklärt die Mehrheit der neun Genossen, dass die Gräfin nicht im Ort beerdigt und wieder zurück in den Westen geschickt wird. Die Kreisleitung der SED erklärt dafür ihr Einverständnis.
Nun tritt aber erneut ein Problem auf: Da die Kreisleitung sich in Berlin rückversichern will, kommt die Geschichte mit dem geöffneten Sarg zur Sprache und dabei wird festgestellt, dass gemäß einer preußischen Hygiene-Ordnung aus dem Jahr 1907, die immer noch ihre Gültigkeit besitzt, geöffnete Zinksärge nicht mehr transportiert werden dürfen. Somit kommt nur noch eine Beisetzung in Mollwitz in Frage. Doch das gibt wieder neuen Streit, denn der Pfarrer wünscht eine Beisetzung in der Reihe der verstorbenen Mollwitzer Bürger, während der Bürgermeister ein Grab am Rand des Friedhofs an einer Mauer fordert. Während zwei Dorfbewohner bereits ein Grab nach den Wünschen des Pfarrers ausheben, beginnt der Bürgermeister ein zweites Loch an seiner bevorzugten Stelle zu graben. Hier erfährt er auch, dass bei der Gärtnerei bereits 18 Grabkränze für die Beisetzung bestellt wurden. Obwohl der Bürgermeister alles daran setzt, dass ein feierlicher Transport des Sarges, mit dem Trauergeleit eines großen Teils der Mollwitzer Bewohner zum Friedhof, vereitelt wird, kann die Gräfin in dem für sie vom Pfarrer vorgesehenen Grab zur letzten Ruhe gebettet werden.
Nach dem Fall der Mauer fahren zwei Mercedes mit Lüneburger Kennzeichen auf dem Anwesen des Mollwitzer Gutshofs im Kreis Demmin vor, welches die Insassen intensiv betrachten.
(Dieser Text basiert auf dem Artikel Begräbnis einer Gräfin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.)
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