Der Film zeigt in einer Art Revue das Leben des bedeutenden Komödienspezialisten, der bis 1937 einen Filmerfolg nach dem anderen drehte, ehe er über Nacht Nazi-Deutschland fluchtartig verließ, um in Hollywood seine Karriere, mit deutlich weniger Erfolg, fortzusetzen. In 33 Spielszenen wird das Künstlerleben Reinhold Schünzels aufgeblättert, das den Betrachter nach Berlin, Karlsbad, Hollywood, Pacific Palisades, New York und schließlich München führt. Reinhold Schünzel um 1921 auf einer Fotografie von Alexander Binder Ab 1933 wird der ehemalige Schauspieler und nunmehrige Starregisseur zum Jongleur in eigener Sache, der im Dritten Reich mit seinen beliebten und originellen Komödien sorgfältig austariert, wie weit er, der nach NS-Lesart „Halbjude“ war, unter den neuen Machthabern gehen kann. Dabei erscheint Schünzels Leben bisweilen wie seine zahllosen Filmrollen, die er seit dem Ersten Weltkrieg spielte: mal ein Gaunerstück, dann wieder wie klares Schmierentheater, immer wieder eine Komödie und eine Tragödie, bisweilen ein Sittenstück, eine Seifenoper, ein Roadmovie und schließlich ein Kriminalfilm.
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