Zoha, eine schöne Libanesin, verdient ihr Geld als Sängerin in einem Beiruter Nobelhotel. Nach einem Auftritt verwickelt sie der Franzose Mathieu an der Hotelbar in ein Gespräch. Zwischen dem Anwalt, der auf der Durchreise nach Syrien ist, und der verheirateten Libanesin entwickelt sich eine stürmische Romanze, die schnell auf eine harte Probe gestellt wird: Zohas Ehemann, von dem sie sich trennen will, stellt ihr nach und bedrängt sie. Zudem muss sie sich vor ihrem Onkel, einem Geheimdienstler, für die Beziehung zu dem unbekannten Franzosen rechtfertigen. Er glaubt, dass Mathieu ein Spion ist. Der Pariser Jurist kann von einem alten libanesischen Freund hochbrisante Informationen über einen Terroranschlag bekommen, sofern Mathieu als Gegenleistung seine Verbindungen zur französischen Botschaft spielen lässt. Es geht darum, einem anderen Freund so zur französischen Staatsbürgerschaft zu verhelfen. Abbas erzählt, dass man ihn für einen israelischen Spion halte und dass er in Gefahr sei. Während Mathieu bald Zohas Ehemann auf den Fersen hat, wird Abbas von mysteriösen Männern beschattet. Als Zohas Onkel Mathieu mit Fotos konfrontiert, auf denen er zusammen mit Abbas zu sehen ist und ihn zwingt, das Land zu verlassen, spitzt sich die Lage zu ... Mit "Beirut Hotel" erzählt Regisseurin Arbid die Liebesgeschichte zwischen Zoha und Mathieu, die von Sehnsucht, Lust und Misstrauen geprägt ist. Orient und Okzident treffen in den beiden aufeinander, wie es seit jeher auch im Libanon der Fall ist. "Beirut Hotel" ist eine Allegorie auf das Lebensgefühl der jungen Generation des heutigen Beiruts.
(arte)
Länge: ca. 94 min.
Deutsche TV-Premiere: 20.01.2012 (arte)
Cast & Crew
- Regie: Danielle Arbid
- Drehbuch: Danielle Arbid, Percy Kemp
- Produktion: Philippe Martin, Gilles Sandoz, David Thion, Sabine Sidawi-Hamdan
- Musik: Vincent Epplay, Zeid Hamdan
- Kamera: Pierric Gantelmi d'Ille
- Schnitt: Julien Leloup, Anne-Laure Viaud
- Regieassistenz: Sébastien Matuchet
- Ton: Nikolas Javelle, Zacharie Naciri, Emmanuel Zouki