Nach der Erdölindustrie ist die Textilindustrie der zweitgrößte Umweltverschmutzer weltweit. Fast 90 Prozent unserer Kleidung werden in Asien produziert, oft unter fragwürdigen Bedingungen, mit schweren Folgen für Mensch und Umwelt. Die Textilindustrie profitiert von den mangelhaften Umweltschutzauflagen in Ländern wie Indien, China oder Bangladesch. Die Chemikalien, die bei der Textil-Herstellung verwendet werden, werden oft ungeklärt in Flüsse geleitet, aus denen die Menschen ihr Wasser beziehen. Viele Flüsse gleichen giftigen Kloaken, sauberes Trinkwasser wird zur Mangelware. Das WELTjournal+ zeigt die preisgekrönte Dokumentation "River Blue", deren schockierende Bilder das immense Ausmaß der Zerstörung offenlegen: Menschen, die in völlig verseuchten Landstrichen arbeiten und leben müssen, purpurrote Flüsse, in denen kein einziger Fisch mehr schwimmt, vergiftet auf Jahrzehnte hinaus. Eindrücklich wird klar, dass ein Umdenken bei Produzenten und Konsumenten stattfinden muss, um irreversible Schäden an der Natur noch abzuwenden.
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