"Das Kreuz mit der Liebe" setzt sich tiefgreifend mit den Schicksalen von drei römisch-katholischen Priestern auseinander, die ihrer Berufung nicht mehr nachgehen dürfen, weil sie sich öffentlich für das Leben in einer Partnerschaft entschieden haben. Der Film erzählt von den radikalen Umstellungen, die das Leben der ehemaligen Gottesdiener der Liebe wegen erfahren hat und von der großen Herausforderung, beruflich wie privat noch einmal neu anzufangen. Mit großer Offenheit geben die Protagonisten Einblick in ihr Leben. Ehrlich, selbstkritisch und humorvoll lassen sie die Zuschauer an ihren großen emotionalen Momenten teilhaben. Ihre Entschlossenheit und ihr Mut zeigen, wie wichtig es ihnen ist, zu Wort zu kommen und ernst genommen zu werden. Trotz enttäuschender Erfahrungen mit der Amtskirche haben sie den Glauben an Gott nicht verloren. Sie hoffen auf eine Veränderung innerhalb des Systems Kirche. "Das Kreuz mit der Liebe" soll den Blick auf den Zölibat schärfen und auf einen Bereich lenken, vor dem die Öffentlichkeit meist die Augen verschließt, da er mit einem unüberwindlich erscheinenden Tabu belegt ist. Denn fast zwangsläufig regt das Bekenntnis solch einer Liebe die Fantasie der Mitmenschen an. Jeder, der davon erfährt, denkt fast automatisch eher an Triebe als an Liebe. Das wahre Drama dieser Menschen verschwindet oft hinter solchen Vorurteilen. "Das Kreuz mit der Liebe" ist nach "Frauenzimmer" (2010) das zweite "Kleine Fernsehspiel" der Regisseurin Saara Aila Waasner.
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