Der Dokumentarfilm begleitet zwei Familien aus Tansania auf der Suche nach den Gebeinen ihrer Vorfahren. Die Suche führt sie bis nach Berlin - und in die Kolonialgeschichte Deutschlands. Im 20. Jahrhundert wurden Zehntausende Knochen von Kolonialherrschern nach Deutschland gebracht - teils zu Forschungszwecken, teils als Trophäen geraubt. Der Film zeigt, welche Spuren und Traumata die deutschen Kolonialverbrechen bis heute hinterlassen haben. "Das leere Grab" demonstriert, wie sperrig und undurchdringbar der Dschungel deutscher und tansanischer Bürokratie ist. Obwohl das Thema hohe politische Ebenen erreicht hat, steht weiterhin die Frage im Raum, wie die Gebeine identifiziert und zu ihren Familien zurückgeführt werden können.
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