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Grimme-Preise 2026 für "Tschappel", "Gerry Star" und eine RTL-Zwei-Doku

von Lukas Respondek in News national
(12.03.2026, 10.00 Uhr)
Diese Serien, Shows und Dokus überzeugten die Jurys in diesem Jahr
Grimme-Preise gehen 2026 u. a. an die Comedyserien "Tschappel" und "Gerry Star"
ZDF / Conrad Lobst/ Prime Video Germany / Petro Domenigg
Grimme-Preise 2026 für "Tschappel", "Gerry Star" und eine RTL-Zwei-Doku/ZDF / Conrad Lobst/ Prime Video Germany / Petro Domenigg

Die Preisträgerinnen und Preisträger des diesjährigen  "Grimme-Preises" sind bekannt gegeben worden. Insgesamt 16 nominierte Fernsehproduktionen und Einzelleistungen werden mit dem renommierten Preis ausgezeichnet. Zudem vergibt die Marler Gruppe einen Publikumspreis. Studentinnen und Studenten der Universität zu Köln vergeben einen eigenen "Preis der Studierendenjury". Frank Elstner wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband geehrt. Die Verleihung findet am 24. April in Marl statt.

Ausgezeichnet in der Kategorie Fiktion des 62. Grimme-Preises werden die beiden Filme "Tatort - Dunkelheit" und "Die Nichte des Polizisten" sowie die Serienformate "Die Affäre Cum-Ex" und "Tschappel". Der Spezial-Preis in der Kategorie Fiktion geht an den Film "Unterwegs im Namen der Kaiserin" für die zeitgemäße Dekonstruktion des Sisi-Hypes durch eine radikale Ästhetik.

Die Jury der Kategorie Unterhaltung zeichnet in diesem Jahr die Wissenschaftsshow "MAITHINK X - Die Show (2025)", die Talkshow "smypathisch - die show" und die Comedyserie "Gerry Star". Damit schöpft die Jury ihr Preiskontingent erneut aus.

In der Kategorie Information & Kultur erhält erstmals RTL Zwei einen Grimme-Preis: Die Jury zeichnet den Zweiteiler "Hass.Hetze.Hoffnung." aus. Ebenso erhalten die Dokumentationen "Das leere Grab", "Petra Kelly - Act Now!" und "Sudan: Ein Krankenhaus im Schatten des Krieges" den Preis.

Für ihre besondere journalistische Leistung wird Golineah Atai ausgezeichnet, die die Jury mit ihren ruhig erzählten und analytisch herausragenden Berichten aus der arabischen Welt überzeugen konnten.

Die ausgezeichneten Sendungen in der Kategorie Kinder & Jugend sind die Spielfilme "Grüße vom Mars" und "Ellbogen". Einen Spezialpreiserhalten Julius Drost, Moritz Henneberg und Nikita Fedosik für die Protagonisten und die Idee der Dokumentation "Der talentierte Mr. F".

Die diesjährige Studierendenjury zeichnet mit "KRANK Berlin" eine Serie von ZDFneo und Apple TV+ aus. Der Publikumspreis der Marler Gruppe geht an die Animationsserie "Lenas Hof" aus der Kategorie Kinder & Jugend.

Grimme-Preis-Direktorin Çiğdem Uzunoğlu bilanziert:

Dieser Grimme-Preis Jahrgang zeigt erneut, wie vielfältig im deutschen Fernsehen aktuelle Themen der Zeitgeschichte wie Rassismus, Rechtsradikalismus und die prekäre Lage des Gesundheitssystems, aber auch neuere deutsche Geschichte erzählt werden.

Bei genauerer Betrachtung zeigen sich aber auch thematische Lücken: die Kriege in Europa und im Nahen Osten kommen nicht vor, ebenso die Klimakrise. Fehlt es hier an Mut?

Die Verleihung des 62. Grimme-Preises findet am 24. April im Theater der Stadt Marl statt und wird von 3sat in einer zeitversetzten Zusammenfassung um 22.25 Uhr im Fernsehen ausgestrahlt. Erstmals führt Journalistin Linda Zervakis durch die Preisverleihung.

Die Preisträger und Nominierten in der Übersicht:

Preisträger der Kategorie Fiktion

Spezial

  • An Jovana Reisiniger (Buch/Rege/Creation) für  "Unterwegs im Namen der Kaiserin" (maze pictures/Hochschule für Film und Fernsehen für ZDF - Das Kleine Fernsehspiel)

Außerdem nominiert in der Kategorie Fiktion waren:

 "Alle die du bist" (Contando Films & Studio Zentral/Network Movie/Nephilim Producciones für ZDF - Das kleine Fernsehspiel/ZDF)



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Leserkommentare

  • Sumsemaus schrieb am 13.03.2026, 21.46 Uhr:
    Ich kann ehrlich nicht nachvollziehen,  warum Herbstresidenz leer ausgegangen ist, das ein Thema schonungslos anspricht, das jeden von uns treffen kann. Aber Hauptsache das ZDF mit ihren langweiligen, vorhersehbaren, hippen auf Jung gestylten Sendungen werden mal wieder in den Himmel gelobt.
  • Spooky78 schrieb am 12.03.2026, 13.24 Uhr:
    Bei so vielen Ausgezeichneten wirkt die Entscheidung am Ende ziemlich beliebig. Nach dem Motto: „Wer will noch mal, wer hat noch nicht“. Ein Grimme-Preis ist somit kein Alleinstellungs- oder besonderes Qualitätsmerkmal mehr, sondern eher so etwas wie eine TÜV-Plakette beim Auto: Muss man haben, um nicht als „Schrott“ zu gelten, bekommt man aber auch leicht, wenn man sich nicht vollkommen dämlich anstellt und ein bisschen was investiert.
  • Datenreisender schrieb am 13.03.2026, 00.22 Uhr:
    Soweit ich weiß, liegt es (anders als bei andern Preisen) halt im Konzept des Grimme-Preises, dass durchaus mehrere herausragende Titel ausgezeichnet werden. Und wenn mehrere ähnlich gut sind, finde ich es auch unnötig dies nach „The winner takes it all“ auf einen zu reduzieren.
    Da die Zahl der jährlich veröffentlichten Dinge so immens viel größer ist als die Zahl der ausgezeichneten, scheint mir „Wer will noch mal wer hat noch nicht“ eine eher absurde Betrachtung.