Es scheint offensichtlich: Die etwa elf Millionen deutschen Kühe und Rinder schaden dem Klima, denn beim Wiederkäuen scheiden sie große Mengen Methan aus. Doch so einfach ist das nicht. Forschende sind gerade dabei, die Kuh zu rehabilitieren. Denn zwischen Kuh, Weide und allem, was dort lebt, gibt es eine geheimnisvolle Symbiose. Vorausgesetzt sie werden richtig gehalten, erbringen die Tiere wichtige Leistungen für das Ökosystem. So gäbe es z.B. ohne Kühe kein Grünland, das einen sehr bedeutender CO2-Speicher darstellt. In Deutschland werden hier etwa 500 Tonnen Kohlendioxid pro Hektar gebunden - mehr als in Waldböden oder Ackerflächen. Und lässt man Kühe grasen, statt zu mähen, bereichert das die Artenvielfalt enorm. Der richtige Kräutermix auf der Weide beeinflusst bei den Wiederkäuern sogar den Methangehalt positiv, das haben Studien gezeigt. Kuh- und umweltfreundliche Tierhaltung ist grundsätzlich möglich, wenn man die Zahl der Kühe und Rinder deutlich reduziert.
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