Ester, ihre Schwester Anna und deren neunjähriger Sohn Johan müssen ihre Heimreise unterbrechen, weil die lungenkranke Ester einen Zusammenbruch erleidet. Sie übernachten in einer fremden Stadt, deren Einwohner eine unverständliche Sprache sprechen. Das bizarre Hotel beherbergt außer ihnen nur noch eine Gruppe von Artisten - allesamt Liliputanern. Völlig isoliert von der Außenwelt und unfähig zur Kommunikation untereinander fallen sie in einen Strudel der sexuellen Begierde, der Exzesse und des Hasses. Am nächsten Morgen reist Anna reist Anna mit ihrem Sohn weiter nach hause und lässt ihre Schwester im Hotel zurück.
(KinoweltTV)
Heftige Debatten - weltweit - löste Bergmans "Das Schweigen" aus, weniger wegen der wirklichen Inhalte als wegen der für damalige Zeiten drastischen Darstellung der Sexszenen. In den USA sprach man von einem halb-pornografischen Werk und "dem schockierendsten Film überhaupt" (Daily News). In Deutschland wandten sich die katholischen Bischöfe 1964 in einem Protestschreiben u. a. an die FSK. In Argentinien wurde der Vertreiber sogar für ein Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Dennoch: Der Film gilt als der erste, der in Schweden die "Wand der Sex-Zensur" durchbrach. Der Chef-Zensor war in Urlaub, als "Das Schweigen" genehmigt wurde. Kurz bevor der Film zur Prüfung kam, waren außerdem die Bewertungsrichtlinien gelockert worden. Ursprünglich sollte der Film den Titel "Das Schweigen Gottes" tragen.
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